Coronaschutzverordnung – Betrieb von Kantinen

shutterstock

Die aktuellen Coronamaßnahmen werden in Nordrhein-Westfalen mit der ab heute, dem 11. Januar 2021, gültigen neuen Coronaschutzverordnung umgesetzt. Darin enthalten sind wichtige Hinweise zum Betrieb von Kantinen in Unternehmen.

Zur Eindämmung der Coronapandemie ist in Nordrhein-Westfalen die Coronaschutzverordnung seit dem 11. Januar 2021 in Kraft getreten. Die darin aufgeführten Maßnahmen sollen die Infektionsgefahren wirksam und zielgerichtet begrenzen sowie Infektionswege nachvollziehbar machen. Die einzelnen Maßnahmen können im Detail in der Verordnung nachgelesen werden.

Ein für den Maschinen- und Anlagenbau wichtiges Thema sind die Kantinenöffnungen, die in der Verordnung wie folgt geregelt sind:

§ 14 Gastronomie

(1) Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés, Kantinen, Mensen und anderen gastronomischen Einrichtungen ist untersagt. Betriebskantinen und Mensen in Bildungseinrichtungen dürfen ausnahmsweise dann zur Versorgung der Beschäftigten bzw. der Nutzerinnen und Nutzer der Bildungseinrichtungen betrieben werden, wenn sonst die Arbeitsabläufe bzw. ein nach dieser Verordnung noch zulässiger Bildungsbetrieb nicht aufrechterhalten werden könnten.

Daraus ergibt sich, dass in Unternehmen der Betrieb einer Kantine möglich ist, wenn es für die Arbeitsabläufe unumgänglich ist. Dies ist bei produzierenden Unternehmen immer dann anzunehmen, wenn kein anderer geeigneter Platz für die Einnahme des Mittagsessens vorhanden ist. Demgegenüber ist der Betrieb einer Kantine für reine Bürogebäude nicht erlaubt, da hier für jeden Mitarbeiter ein Schreibtisch zur Verfügung steht, der zur Essenseinnahme geeignet ist.

Weitere Informationen