Verbesserte Rahmenbedingungen zum Thema „Gründen“

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Nordrhein-Westfalen will im Rahmen der „Neuen Gründerzeit Nordrhein-Westfalen“ beste Bedingungen für junge Unternehmen aus dem In- und Ausland schaffen.

Das NRW-Wirtschaftsministerium hat Ende 2020 das Gründerstipendium NRW verlängert, fördert verstärkt weibliche Gründungen, verbessert das Umfeld für internationale Start-ups, arbeitet an einem Scale-Up-Programm für schnell wachsende junge Unternehmen und bündelt alle Informationen auf einer neuen Internetplattform.

Ziel des um drei Jahre verlängerten Gründerstipendium NRW ist es, finanzielle Unsicherheiten abzufedern, damit keine erfolgversprechende Gründungsidee verloren geht. Mit dem Gründerstipendium NRW erhalten bis zu drei Gründer ein Jahr lang jeweils 1.000 Euro monatlich. 38 Netzwerke mit 100 Anlaufstellen in Nordrhein-Westfalen übernehmen die Auswahl und die Beratung der Interessenten. Sie unterstützen bei der Antragstellung und bieten die Möglichkeit zur Jury-Präsentation. Das 2018 gestartete Programm hat bislang rund 2.000 Gründerinnen und Gründer gefördert.

Knapp ein Viertel der Stipendien geht an Gründerinnen. Um die Frauen noch stärker für den Weg in die Selbstständigkeit zu interessieren, fördert das Land das Projekt „Women Entrepreneurs in Science“ an der Bergischen Universität Wuppertal mit 1,9 Millionen Euro. Hierdurch soll ein landesweites Hochschulnetzwerk für gründungsinteressierte Frauen entstehen.

Die Website www.gründen.nrw dient als zentrale Plattform rund um das Thema Gründen in Nordrhein-Westfalen. Eine interaktive Karte verschafft einen Überblick über die Akteure der Gründerszene in Nordrhein-Westfalen und Veranstaltungen für Gründende und bündelt damit alle Angebote in diesem Bereich.

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