Maschinenbau NRW: September weckt Hoffnungen

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Der Auftragseingang verzeichnete im September 2020 eine Veränderung von plus 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Auftragseingang verzeichnete im September 2020 eine Veränderung von plus 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Orders aus dem Inland gewannen 18 Prozent, während die Auslandsorders um 3 Prozent zulegten. Die Bestellungen aus dem Euroraum legten um 2 und aus dem Nicht-Euroraum um 3 Prozent zu.

Der Dreimonatsvergleich Juli bis September 2020 zeigte ein Minus von 16 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Bei den Inlandsaufträgen gab es eine Veränderung um 11 Prozent nach unten. Die Auslandsaufträge gaben um 19 Prozent nach, wobei das europäische Ausland bei minus 11 Prozent und der Nicht-Euroraum bei minus 23 Prozent lag.

Der bisherige Jahresverlauf zeigte in den ersten drei Quartalen ein Minus von 16 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Bei den Inlandsaufträgen gab es eine Veränderung um 6 Prozent nach unten. Die Auslandsaufträge gaben um 20 Prozent nach, wobei das europäische Ausland bei minus 9 Prozent und der Nicht-Euroraum bei minus 25 Prozent lag.

Im September kann man eine deutliche Belebung des Ordereinganges feststellen – gerade auch im Vergleich zum Vormonat August, beim dem die Auftragseingänge mit minus 26 Prozent noch stark rückläufig waren. Das gute Monatsergebnis kann auf das Abklingen der Coronapandemie und das damit einhergehende positivere Wirtschaftsklima gegen Ende des Sommers zurückgeführt werden. Vor dem Hintergrund der jetzt stark steigenden Infektionszahlen und der zweiten Infektionswelle bleibt abzuwarten, was die kommenden Monate bringen und ob die positive Entwicklung anhalten wird.

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