Maschinenbau NRW: Schwache Auftragslage im ersten Halbjahr

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Der Auftragseingang verzeichnete im Juni 2020 eine Veränderung von minus 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Auftragseingang verzeichnete im Juni 2020 eine Veränderung von minus 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Orders aus dem Inland verloren 21 Prozent, während die Auslandsorders um 28 Prozent abnahmen. Der Rückgang der Bestellungen aus dem Euroraum lag bei minus 25 Prozent und aus dem Nicht-Euroraum bei minus 29 Prozent.

Der Dreimonatsvergleich April bis Juni 2020 zeigte ein Minus von 23 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Bei den Inlandsaufträgen gab es eine Veränderung um 12 Prozent nach unten. Die Auslandsaufträge gaben um 27 Prozent nach, wobei das europäische Ausland bei minus 22 Prozent und der Nicht-Euroraum bei minus 29 Prozent lag.

Der Blick auf das erste Halbjahr 2020 zeigt, dass die Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent abnahmen. Die Inlandsnachfrage sank um 3 Prozent, die Auslandsnachfrage um 21 Prozent, wobei die Nachfrage aus den Euro-Ländern um 8 Prozent sank und die Nicht-Euro-Länder 26 Prozent nachgaben.

Erwartungsgemäß hat sich die Corona-Pandemie im ersten Halbjahr stark negativ auf die ausländische Nachfrage nach Maschinen und Anlagen aus NRW bemerkbar gemacht.Für das zweite Halbjahr ist es entscheidend, wie sich die Pandemie weltweit entwickelt. Nach wie vor kann nicht abgeschätzt werden, wann sich die Lage nachhaltig entspannt.

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