Ausbildungssicherung in der Pandemie

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Am 02.07.2020 fand der zweite Erfahrungsaustausch zum Thema „Ausbildungssicherung in der Pandemie“ statt. In dem Web-Erfa wurde über die beiden Schwerpunkte „Ausbildungsprämie“ und über das „Onboarding“ der kommenden Auszubildenden gesprochen.

Durch das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ sollen Betriebe, die trotz der schwierigen Situation ihr Ausbildungsniveau halten oder sogar erhöhen, mit 2.000 Euro bzw. 3.000 Euro unterstützt werden. Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten, die durch die COVID-19-Krise erheblich betroffen sind. Erheblich betroffen sind demnach Betriebe, wenn in der ersten Hälfte des Jahres 2020 wenigstens ein Monat Kurzarbeit durchgeführt wurde oder deren Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 um durchschnittlich mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist.

Ebenso kann eine Förderung in Anspruch genommen werden, wenn Auszubildende oder Ausbilder trotz erheblichen Arbeitsausfalls nicht in Kurzarbeit geschickt werden und die Ausbildung durch eine Verbundausbildung weiterhin fortgesetzt werden kann oder Auszubildende aus insolventen KMU übernommen werden.

Ausführlich Details zu den Maßnahmen und dem Förderprogramm finden Sie hier: 

Im zweiten Teil wurde über das „Onboarding“ der neuen Auszubildenden gesprochen. Die Teilnehmer zeigten sich hier sehr kreativ und verantwortungsbewusst. Der übliche Rundgang durch das Unternehmen wird durch eine Schnitzeljagd ersetzt. Abteilungen stellen sich statt in den Büros in der Werkhalle vor, - aus dem gemeinsamen Grillen wird eine Pizzabestellung, damit die Hygiene- und Abstandsregelungen besser eingehalten werden können. Auch wenn einige Teilnehmer davon berichteten, dass die neuen Auszubildenden ebenso im Home Office arbeiten, betonten alle Teilnehmer, wie wichtig der persönliche Kontakt und die Betreuung zu Beginn der Ausbildungszeit ist.