Maschinenbau NRW: Inlandsorders überraschen

Shutterstock

Der Auftragseingang verzeichnete im Mai 2020 eine Veränderung von minus 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Orders aus dem Inland legten 1 Prozent zu, während die Auslandsorders um 26 Prozent abnahmen. Der Rückgang der Bestellungen aus dem Euroraum lag bei minus 19 Prozent und aus dem Nicht-Euroraum bei minus 28 Prozent.

Der Dreimonatsvergleich März bis Mai 2020 zeigte ein Minus von 19 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Bei den Inlandsaufträgen gab es eine Veränderung um 3 Prozent nach unten. Die Auslandsaufträge gaben um 27 Prozent nach, wobei das europäische Ausland bei minus 17 Prozent und der Nicht-Euroraum bei minus 30 Prozent lag.

Die heruntergefahrene Produktion in den ausländischen Märkten lässt die Nachfrage nach Maschinen und Anlagen aus NRW stark zurückgehen. Mit Blick auf die Inlandsnachfrage scheint die Kombination der verschiedenen Maßnahmenpakete des Bundes und des Landes für Nordrhein-Westfalen Früchte zu tragen. Auch der Anstieg der Bestellungen um 3 Prozent im Vergleich zum Vormonat stützt diese Annahme. Darüber hinaus zeigt sich, dass der NRW-typische Branchenmix die inländischen Bestellungen im Mai auf einem relativ guten Niveau hält.

Downloads