Start2Grow-Wettbewerb der Wirtschaftsförderung Dortmund

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Der Wettbewerb Start2Grow hilft, neue Geschäftsideen voranzubringen. Dieser Gründerwettbewerb richtet sich an alle interessierten Gründer aus ganz Deutschland. Die Gewinner des Wettbewerbs wurden nun prämiert.

Am 19. Juni 2020 fand die Prämierung der besten Startups des von der Wirtschaftsförderung Dortmund durchgeführten Gründerwettbewerbs statt. Dieser Gründerwettbewerb findet seit 2001 statt und richtet sich nicht nur an alle interessierten Gründer aus Dortmund, sondern aus ganz Deutschland. Der Wettbewerb ist offen für Teilnehmer, die eine technologische oder digitale Idee für ein innovatives Produkt oder eine innovative Dienstleistung haben. Die Bewertung der eingereichten Businesspläne der Startups erfolgt im Rahmen eines gestuften Prozesses, bei dem sich die erfolgversprechendsten mit der Zeit herauskristallisierten. Aus den letzten verbliebenden TOP 20 wurden die zehn besten ausgewählt und davon wiederum die drei ersten Plätze.

Das Preisgeld für den ersten Platz, bis zu 40.000 Euro (wenn der Unternehmenssitz Dortmund ist), ging an das Startup FreeD Printing aus Bochum, das sich dem Thema der additiven Fertigung gewidmet hat. Das Jungunternehmen revolutioniert die Modellierungsfreiheiten des 3D-Drucks durch eine roboterbasierte Systemlösung. Durch diese Lösung ist ein Modellaufbau aus mehreren Richtungen möglich. Durch den beweglichen Kopf des 3D-Druckers kann unter anderem auf gekrümmten Oberflächen Material aufgetragen oder die Festigkeit sowie Oberflächen von Bauteilen optimiert werden.

Der zweite Platz ging das ebenso spannende Team Smart Electric Actuators (Smela). Gegenstand dieser Präsentation sind, elektrische Aktuatoren für lineare Bewegungen, die beispielsweise in Industrieanlagen eingesetzt werden können. Häufig werden in diesem Bereich Druckluftsysteme eingesetzt, die teilweise komplexer sind und sich durch einen teilweise höheren Energieverbrauch auszeichnen. Die Lösung von Smela zielt zudem auf einen geringeren benötigten Bauraum aus und ist so platzsparender.

Unter dem Motto „Kohlefaserausstieg made in Ruhrpott!“ wirbt die Cropfiber GmbH mit ihrem Produkt „ASPHALTKIND“. Das Startup stellte sich am Anfang der Gründung die Frage, wie man Kohlefasern durch CO2-neutralere Fasern ersetzen kann. Durch die naturnahen Fasern kann bereits in der Herstellung CO2 eingespart werden. Cropfiber verweist zudem darauf, dass die mechanischen Eigenschaften Kohlefasern recht ähnlich sind. Anwendung soll die Technologie in Form einer NFK-Dachbox für Autos finden, die zurzeit entwickelt wird.

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