Maschinenbau NRW: Corona-Pandemie schlägt durch

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Der Auftragseingang verzeichnete im April 2020 eine Veränderung von minus 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Auftragseingang verzeichnete im April 2020 eine Veränderung von minus 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aus dem Inland kamen 12 Prozent und aus dem Ausland kamen 28 Prozent weniger Orders. Der Rückgang der Bestellungen aus dem Euroraum lag bei minus 19 Prozent und aus dem Nicht-Euroraum bei minus 31 Prozent.

Der Dreimonatsvergleich Februar bis April 2020 zeigte ein Minus von 15 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Bei den Inlandsaufträgen gab es eine Veränderung um 1 Prozent nach unten. Die Auslandsaufträge gaben um 22 Prozent nach, wobei das europäische Ausland bei minus 4 Prozent und der Nicht-Euroraum bei minus 28 Prozent lag.

Im April werden die Ausmaße der Corona-Pandemie auch in den Ordereingängen deutlich sichtbar und der nordrhein-westfälische Maschinenbau ist stark betroffen. Für die kommenden Monate erwarten die Unternehmen, dass ihre eigenen Anstrengungen zur Bewältigung der Krise Erfolg zeigen und dass nach der Verbesserung der Liefersituation und dem Lockern der Reisebeschränkungen vor allem die Auslandstätigkeiten wieder aufgenommen werden können. Auch die verschiedenen Maßnahmen des Bundes und der Landesregierung sollten die Lage in den kommenden Monaten etwas entspannen.

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