Maschinenbau NRW: Januar ohne eindeutige Tendenz

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Der Auftragseingang verzeichnete im Januar 2020 keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr. Im Inland wurden zum Jahresauftakt 9 Prozent mehr Bestellungen verzeichnet, aus dem Ausland kamen 5 Prozent weniger Orders. Die Orders aus dem Euroraum nahmen um 16 Prozent zu, während die Auftragseingänge aus dem Nicht-Euroraum um 12 Prozent zurückgingen.

Der Dreimonatsvergleich November 2019 bis Januar 2020 zeigte ein Minus von 5 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Bei den Inlandsaufträgen gab es eine Veränderung um 2 Prozent nach oben. Die Auslandsaufträge gaben um 8 Prozent nach, wobei das europäische Ausland bei plus 11 Prozent und der Nicht-EU-Raum bei minus 14 Prozent lag.

Das Jahr hat für den nordrhein-westfälischen Maschinen- und Anlagenbau keine Veränderung zum Vorjahresmonat gebracht. Aber die Branche steht angesichts einer instabilen Weltkonjunktur bereits unter Druck. Das sich ausbreitende Corona-Virus ist nun ein zusätzlicher, aktuell kaum kalkulierbarer Belastungsfaktor – gerade für den weltweit vernetzten Maschinenbau. Die Unternehmen müssen mit Einschränkungen bei Personal, Lieferketten und in der Produktion rechnen. Dies wird sich sicherlich in den Ordereingängen der kommenden Monate bemerkbar machen.

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