Arbeitskreis Innovation: Change Management

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Innovationssprünge, ausgelöst durch beispielsweise die Digitalisierung oder durch die Globalisierung setzen Unternehmen zunehmend unter Druck, Veränderungen anzustoßen. Change Management kann einen Beitrag dazu leisten, Veränderungsprozesse zum Erfolg zu führen.

Am 20. Februar 2020 fand der Arbeitskreis Innovation mit dem Fokus auf den Bereich „Change Management“ im Technologiezentrum in Dortmund statt. Die Anpassung der Unternehmenskultur und -struktur ist umso notwendiger, je schneller sich die Rahmen- und Umweltbedingungen verändern. Durch Innovationssprünge, ausgelöst durch beispielsweise die Digitalisierung oder durch eine weiter zunehmende Globalisierung und damit verbundenen neuen Wettbewerbern, entsteht ein immer größer werdender Veränderungsdruck.

Change Management trägt im Idealfall dazu bei, die Veränderungsprozesse von einem Istzustand in den gewünschten Endzustand planvoll zu organisieren. Während diese Veränderungsprozesse in früheren Zeiten häufig noch ohne Einbindung der Mitarbeiter – meist von der Führungsebene angeordnet – stattgefunden haben, ist dies heutzutage eher ein unübliches Vorgehen. Dennoch sollten die Vertreter der Geschäftsführungsebene zu 100% und die hierarchisch darunterliegende Leitungsebene zum größten Teil hinter einem Change-Prozess der eigenen Firma stehen. Zudem sollten ein sehr großer Teil der weiteren Belegschaft sowie der „Meinungsführer“ den Wandel mittragen, um ein erfolgsversprechendes Ergebnis zu erzielen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden die eigenen Erfahrungen mit Veränderungen in eigenen Unternehmen ausgetauscht und über mögliche Methoden diskutiert. Je nach Ansatz gibt es im Change Management verschiedene Phasen und Schwerpunkte, die es zu beachten gilt. Häufig muss zunächst ein Gefühl der Dringlichkeit einer Veränderung erkannt und verdeutlich werden. Darauf aufbauend folgt die Vision und Strategie, was und wie das Ziel erreicht werden soll.

Wichtige Aspekte, auch Basisqualitäten der Veränderung genannt, sind dabei unter anderem die Berücksichtigung der richtigen Kommunikation sowie psychosoziale Gesichtspunkte wie das Verstehen von Emotionen und potenziellen Konflikten – Veränderungen treffen immer auch auf Widerstände seitens der Betroffenen. Die Mitarbeiter sollten daher rechtzeitig eingebunden werden. Bei einer gelungenen Steuerung des Change-Prozesses kann so der Aufbau einer innovationsfreundlichen Unternehmenskultur gelingen. So kann beispielsweise der Kulturwandel von einer Nullfehlerkultur zu einer Fehlerkultur, die Risikobereitschaft und Agilität fördert, erreicht werden.

Veranstalter

Die Veranstaltung wurde vom VDMA NRW in Kooperation mit ProduktionNRW angeboten. ProduktionNRW ist das Kompetenznetz des Maschinenbaus und der Produktionstechnik in Nordrhein-Westfalen und wird vom VDMA NRW durchgeführt. ProduktionNRW versteht sich als Plattform, um Unternehmen, Institutionen und Netzwerke untereinander und entlang der Wertschöpfungskette zu vernetzen, zu informieren und zu vermarkten. Wesentliche Teile der Leistungen, die ProduktionNRW erbringt, werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Bitte beachten Sie, dass diese Veranstaltung im Rahmen eines Arbeitskreises, der eine feste Teilnehmergruppe hat, stattgefunden hat. Bitte Interesse an einer Teilnahme, wenden Sie sich bitte an carsten.rueckriegel@vdma.org.