Maschinenbau NRW: 2019 – durchwachsenes Jahr geht zu Ende

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Der Auftragseingang verzeichnete im Dezember 2019 ein Minus von 10 Prozent. Bei der Inlandsnachfrage gab es mit +/- Null keine Veränderungen. Das Auslandsgeschäft lag bei -13 Prozent im Vergleich zum Vorjahresniveau. Die Orders aus dem Euroraum stiegen um 16 Prozent, während die Auftragseingänge aus dem Nicht-Euroraum um 22 Prozent zurückgingen.

Der Dreimonatsvergleich Oktober bis Dezember 2019 zeigte ein Minus von 7 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Bei den Inlandsaufträgen gab es eine Veränderung um 2 Prozent nach unten. Die Auslandsaufträge gaben um -9 Prozent nach, wobei das europäische Ausland bei +3 Prozent und der Nicht-EU-Raum bei -13 Prozent lag.

Im Rückblick auf 2019 gab es bei der Inlandsnachfrage mit -1 Prozent eine Veränderung nach unten. Das Auslandsgeschäft lag bei -2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Nachfrage aus dem Euroraum sank um -3 und aus dem Nicht-Euroraum um -1 Prozent. Die Jahresbilanz 2019 des Auftragseinganges für den nordrhein-westfälischen Maschinen- und Anlagenbau fällt mit -2 Prozent negativ aus.

Der positiven Entwicklung des Ordereingangs in den ersten drei Quartalen 2019 steht das letzte Quartal mit Rückgängen im Auftragseingang gegenüber. Damit schließt sich  NRW nun auch dem Bundestrend an, der schon länger Rückgänge zu verzeichnen hat. Für 2020 rechnen wir weiterhin mit einem schwierigen Verlauf bei den Auftragseingängen und gehen daher von einem Umsatzrückgang von 2 Prozent aus.

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