Bürokratieabbau in NRW

Shutterstock

Der Maschinen- und Anlagenbau ist das Rückgrat der nordrhein-westfälischen Industrie – gerade deshalb sei es wichtig, die Rahmenbedingungen für unternehmerisches Wirtschaften zukunftsfähig aufzustellen, fordert der Vorstand des VDMA NRW.

Um die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen zu stärken, hat die Landesregierung in NRW seit 2017 drei Entfesselungspakete auf den Weg gebracht und im Herbst 2019 sein industriepolitisches Leitbild beschlossen. Mit beiden Vorhaben bekennt sich die Landesregierung klar zur Industrie als wesentlicher Eckpfeiler für Wertschöpfung, Wachstum, Innovation und Wohlstand am Standort Nordrhein-Westfalen.

Industriepolitisches Leitbild

Das Leitbild zeigt Handlungsfelder und Zielrichtung für eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Industriestandorts Nordrhein-Westfalen auf. Auf seiner Grundlage soll der Industriestandort Nordrhein-Westfalen dauerhaft zum weltweit führenden Innovationsmotor und zum modernsten, klima- und umweltfreundlichsten Industriestandort weltweit gemacht werden. In 14 identifizierten Handlungsfeldern soll die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit branchen- und sektorübergreifend für alle Unternehmen am Industriestandort Nordrhein-Westfalen verbessert werden. Die dafür definierten Maßnahmen sollen kontinuierlich weiterentwickelt, überprüft und ergänzt werden.

Entfesselungspakete

Mit ihrer Entfesselungsoffensive will die Landesregierung unnötige Belastungen für Wirtschaft , Verwaltung und Bürger streichen und Freiraum für Innovationen schaffen. Die bisher beschlossenen drei Entfesselungsgesetze bieten Unternehmen mehr Flexibilität und reduzieren bürokratischen Aufwand. Sie beinhalten Maßnahmen, deren Umsetzung schon seit längerem von der Wirtschaft gefordert wurden. Einige Maßnahmen der Pakete entlasten die Mittelständler im Maschinen- und Anlagenbau. Ein viertes Entfesselungspaket ist beschlossen.

Weitere Maßnahmen gefordert

„Alle bisher ergriffenen Maßnahmen zeigen in die richtige Richtung. Aber: wir brauchen mehr solcher Maßnahmen, um auch in Zukunft handlungs- und wettbewerbsfähig zu bleiben“, mahnt VDMA NRW Vorstandsvorsitzender Bernd Supe-Dienes. „Die Unternehmen brauchen verlässliche politische Rahmenbedingungen, mehr Flexibilität und Investitionsspielräume, um ihren Platz im globalen Wettbewerb halten zu können.“

Weitere Informationen