Maschinenbau NRW: 3. Quartal schließt ausgeglichen ab

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Der Auftragseingang verzeichnete im September 2019 ein Plus von 6 Prozent. Bei der Inlandsnachfrage gab es eine Veränderung von -8 Prozent. Das Auslandsgeschäft verbesserte sich um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahresniveau. Die Orders aus dem Euroraum stiegen um 39 Prozent und aus dem Nicht-Euroraum um 6 Prozent.

Der Dreimonatsvergleich Juli bis September 2019 zeigte ein Plus von 9 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Sowohl die Inlands- als auch die Auslandsaufträge zogen jeweils um 9 Prozent an. Die Nachfrage aus dem Euroraum stellte sich mit +18 Prozent und aus den Nicht-Euroländern mit +6 Prozent dar.

Die Auftragslage ist in den ersten drei Quartalen 2019 mit +/-0 Prozent ausgeglichen. Die Inlandsbestellungen gingen um 1 Prozent zurück, die Auslandsorders legten um 1 Prozent zu. Die Orders aus den Euroländern schrumpften um 5 Prozent; aus den Nicht-Euroländern kamen 3 Prozent mehr Aufträge.

Die Auftragslage stellt sich im bisherigen Jahresverlauf für Nordrhein-Westfalen besser als erwartet dar. Der nordrhein-westfälische Maschinen- und Anlagenbau trotzt bisher den negativen Tendenzen der Weltwirtschaft und realisiert seine Chancen – in diesem Monat insbesondere im europäischen Markt. Entgegen dem allgemeinen Trend konnte NRW in den ersten neun Monaten dieses Jahres die Leistung des Vorjahres halten.

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