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Allgemeine Informationen zu Futurefit

Auf dem Weg hin zu Industrie 4.0 werden Ergänzungen und neue Komponenten in bestehende Lösungen und Systeme integriert. Was aber macht der Maschinenbauer mit den Maschinen, die schon lange im Einsatz sind und einem umfassenden Neubeginn im Sinne von Industrie 4.0 im Wege stehen?

Was mache ich mit meinen (alten?) Maschinen im Zusammenhang mit Industrie 4.0? Verschrotten und neu kaufen? Anpassen und mit zusätzlichen Funktionen bestücken oder so lassen wie sie sind?

Hier bieten sich Lösungen an, die auf den in den Unternehmen vorhandenen Technologien aufsetzen und diese sinnvoll ergänzen, ohne die (Alt-)Maschinen aus dem Verkehr zu nehmen. Zudem sollten die bestehenden Maschinen durch geeignete Ergänzungen in die Lage versetzt werden, die neuen Anforderungen von Industrie 4.0 zu erfüllen, ohne zugleich einen weitreichenden Austausch des Maschinenbestandes durchzuführen. Außerdem sind die für die vorhandenen Maschinen geltenden europäischen Richtlinien und Sicherheits-Normen weiterhin zu beachten. Die Veränderungen an den Maschinen dürfen keinen Bruch mit den bestehenden Regelungen auslösen. Bei diesen Fragestellungen unterstützt der VDMA seine Mitglieder.

Ein wesentlicher Faktor für Retrofit ist die Anpassung der Funktionalität mit Blick auf Datenvariabilität und Datenfunktionalität. Die Vorteile von Retrofit sind eine erhöhte Energieeffizienz, Verbesserung der Produktqualität. Außerdem werden die Kenntnisse über den bestehenden Maschinenpark weiterhin nutzbar. Der Knackpunkt dabei: „Finger weg“ von der technischen Funktionalität aufgrund von Inkompatibilität mit Sicherheitsnormen.

Etwa 85% der Bestandsmaschinen in Deutschland sind noch nicht vernetzt. 20 Jahre beträgt das Durchschnittsalter der Fabrikausrüstungen in Deutschland. 1,5 Jahre dauert es, bis sich die Investitionskosten für Retrofit amortisiert haben.