MdB Houben zu Besuch bei Kampf Schneid- und Wickeltechnik

Kampf

Der Mittelstand braucht gute Rahmenbedingungen, um seine digitale Kompetenz voll auszuspielen. Bei einem Unternehmensbesuch des wirtschaftspolitischen Sprechers der FDP, Reinhard Houben (MdB) zeigte Kampf Schneid- und Wickeltechnik warum.

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau liefert intelligente, vernetzte Produktionssysteme, die Industrie 4.0 möglich machen – und ist damit ein maßgeblicher und anwendungsorientierter Treiber für Innovationen. Bei der Umsetzung passender Strategien ist gerade der industrielle Mittelstand auf gute politische Rahmenbedingungen angewiesen, um seine Chancen zu nutzen.

Vermittelt vom VDMA, hat sich Reinhard Houben, MdB und wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag, bei seinem Unternehmensbesuch von Kampf Schneid- und Wickeltechnik GmbH & Co. KG in Wiehl, über das Megathema „Digitalisierung“ und passende Umsetzungsbeispiele im Mittelstand informiert.

Geschäftsführer Lutz Busch und Dr. Donatus Weber, Leiter der Abteilung Industrie 4.0, gingen insbesondere auf die Herausforderungen für Mittelständler ein, um Digitalisierungsstrategien effektiv und wettbewerbsfähig umzusetzen. Ein wichtige Rolle dabei spielt zum Beispiel der Ausbau der digitalen Infrastruktur durch schnelles Internet, die Ausbildung von Fachkräften zur Vorbereitung auf neue digitale Arbeitswelten und die Vereinfachung von gesetzlichen Reglementierungen für die Zusammenarbeit von Universitäten, Dienstleistern und Unternehmen bei gemeinsamen Entwicklungen, die gerade bei Industrie-4.0-Projekten eine wichtige Rolle spielt.

Busch betonte, dass gemeinsame Entwicklungen nicht durch rechtliche Einschränkungen behindert werden sollten. Für den Mittelstand seien Freiräume und Dynamik wichtiger als neue Grenzen. Houben sagte zu, die unternehmerischen, rechtlichen und politischen Impulse in ein Grundsatzpapier zum Thema Industrie 4.0 „Digitalisierung im Mittelstand“ einfließen zu lassen.