Energieeffizienz-Netzwerk Ostwestfalen geht in die 2. Runde

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Nach zwei erfolgreichen Jahren verlängert das regionale VDMA Energieeffizienz-Netzwerk Ostwestfalen nun seine Zusammenarbeit und nimmt gerne neue Teilnehmer auf.

Die Maschinenbauregion Ostwestfalen bietet hochentwickelte und energieeffiziente Technologien. Nach zwei erfolgreichen Jahren verlängert das regionale VDMA Energieeffizienz-Netzwerk Ostwestfalen nun seine Zusammenarbeit. „Fast alle Teilnehmer gaben dem Netzwerk nach insgesamt acht Treffen eine positive Resonanz“, so Asja Thielking, Referentin Energieeffizienz-Netzwerke im VDMA. „Auch neue Teilnehmer sind herzlich willkommen. Als ersten neuen Teilnehmer haben wir das Unternehmen Benteler gewinnen können.“

Das Interesse am Thema Energieeffizienz ist groß. Das zeigt die Teilnahme von namhaften Firmen wie Homag Kantentechnik GmbH, Lenze SE, Boge Kompressoren Otto Boge GmbH & Co. KG und Beckhoff Automation GmbH & Co. KG. Die Netzwerkteilnehmer repräsentieren einen Querschnitt durch den Maschinen- und Anlagenbau und schaffen eine optimale Basis für eine konstruktive Arbeit im Netz. Denn vom Unternehmen mit rund 50 Mitarbeitern bis hin zum gewachsenen Mittelstand mit mehr als 1.000 Mitarbeitern ist alles vertreten. Diese Mischung spiegelt sich auch bei den Unternehmensvertretern wider: Ob Energiemanager, Produktionsverantwortlicher oder Qualitätsmanager – jeder hat seine individuellen Erfahrungsbackground und trägt konstruktiv zum Erfahrungsaustausch zu Themen über Energieaudits oder Energiemanagement bei.

Netzwerkarbeit ist besonders praxisnah
Organisiert wird das Netzwerk vom VDMA in Kooperation mit dem Kompetenznetz ProduktionNRW: „Die Erfahrungen aus der Praxis und auch die Betriebsrundgänge durch die Produktion der Firmen liefern viele Anregungen. Durch die Kombination mit Fachvorträgen von Experten werden so auch neue Ideen entwickelt und schlummernde Potenziale aufgedeckt“, so Phillip Kübber, Referent ProduktionNRW. Moderiert wird das Netzwerk von fachlicher Seite von Prof. Dr. Jörg Meyer, Leiter des SWK E² - Institut für Energietechnik & Energiemanagement an der Hochschule Niederrhein in Krefeld: „Die Mitarbeit und das Engagement der Netzwerkteilnehmer ist beeindruckend. Regelmäßig stellen sie bei den Treffen umgesetzte Energieeffizienz-Maßnahmen vor: Modernisierung von Heizungsanlagen, innovative Beleuchtungskonzepte und die Modernisierung der Druckluftversorgung stehen genauso auf der Tagesordnung wie effiziente Antriebssysteme oder clevere Lösungen bei Produktionsanlagen.“

Die Politik im Blick behalten
Die Netzwerke sind aber auch eine wichtige Plattform für aktuelle Themen rund um Gesetze, Verordnungen und Politik. Die Vielfalt neuer Gesetze und Gesetzesänderungen und die daraus resultierenden oft zeitkritischen Pflichten machen es den Unternehmen nicht immer einfach. Der VDMA informiert während der Netzwerktreffen deshalb über die wichtigsten Neuerungen im Ordnungsrecht.

Das will das Netzwerk erreichen
Ein klar formuliertes Ziel ist ein wichtiger Aspekt der Netzwerkarbeit und Bedarf einer detaillierten Analyse, die im Laufe der letzten Monate durchgeführt wurden. So hatte sich das ausgelaufene Netzwerk verpflichtet zukünftig jährlich 2.500 MWh weniger Endenergie zu benötigen und 1.015 Tonnen weniger CO2-Emissionen zu verursachen.

Energieeffizienz-Netzwerke im VDMA
In NRW betreut der VDMA in Kooperation mit dem Kompetenznetz ProduktionNRW zwei Netzwerke in der Region Rhein Ruhr und Ostwestfalen. Ein drittes ist für die Region Südwestfalen und Bergisch Land geplant. Deutschland weit betreibt der VDMA insgesamt sieben Netzwerke.

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