Startups

VDMA - eventfotograf.in

The "Startups" workshop at the general meeting of VDMA NRW showed how both long-established companies and newcomers to the sector can benefit from each other. In the context of pitches, start-ups presented their portfolio.

Die Bedeutung von Startups nimmt auch für die Maschinenbaubranche immer mehr zu – Grund genug für den VDMA NRW, diesem Thema auf der Mitgliederversammlung am 21. November 2018 einen Workshop zu widmen.

Die Beiträge der Startups zeigten, dass sich die jungen Unternehmen ebenso mit branchenrelevanten Trends und deren Umsetzung in neue Technologien und Produkte beschäftigen, wie die Traditionsunternehmen. Sie wenden bei der Umsetzung häufig neue Arbeitsweisen und IT-Werkzeuge an.

Anhand der Firmen Beko Technologies GmbH und optimeas Measurement and Automation Systems GmbH wurden die Vorteile einer Zusammenarbeit aufgezeigt. Beko konnte zum Beispiel ohne Zeitverlust auf das Spezialwissen seines Startup-Partners zugreifen und ließ sich in der eigenen Arbeit durch die agile Unternehmenskultur von optiMEAS bereichern. Beko-Geschäftsführer Norbert Strack betonte, dass die Suche nach einem passenden Startup-Partner Zeit benötige. Ziel sei es, die Zusammenarbeit langfristig anzulegen. Zudem sei es wichtig, dem Reporting und der Prozesskonformität nicht zu großen Wert beizumessen, sondern dass auch kurzfristige Planänderungen zu akzeptieren.

Burkhard Schranz, Geschäftsführer von der optiMEAS GmbH, berichtete von dem spannenden, aber auch herausfordernden Weg, als junges, innovatives Unternehmen den richtigen Partner zu finden. Das Startup war auf der Suche nach einem strategischen Partner, um das weitere Wachstum und die Produktentwicklung zu finanzieren. Diesen Partner fand es schließlich in Beko. Er erklärte, dass zu Beginn der Kooperation geklärt werden müsse, wie Know-how, Infrastrukturen, Marktzugänge und Technologien erfolgreich miteinander verknüpft werden können. Darüber hinaus müssen Kooperationen auf „Augenhöhe“ erfolgen – langjährige Praxiserfahrung der Startup-Mitarbeiter helfen dabei.

Startup-Pitches

Die Kurzvorträge der Pitches stellten das umfassende Angebot der Startups dar – sei es die Einbindung von neuen Technologien wie Blockchain, Virtual Reality-Brillen, Predictive Analysis, Deep-Learning oder angewandter Kryptographie für IT-Sicherheitslösungen. Die Lösungen waren für die verschiedensten Teilbereiche des Maschinenbaus geeignet, wie zum Beispiel für Maschinen und Anlagen aus den Segmenten Medizintechnik, Bergbau, Automotive oder Energietechnik.

Die Teilnehmer der Mitgliederversammlung nutzen die Gelegenheit, um sich vor und nach den Workshops unter anderem mit den Vertretern der Startups auszutauschen. In dem für Startups reservierten Ausstellerbereich konnten sich Interessierte von Angebot und Leistungsportfolio der jungen Unternehmen überzeugen.

Weitere Informationen