HR und Digitalisierung –wie man Veränderungsprozesse zum Laufen bringt

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Die von ProduktionNRW organisierte Diskussionsrunde am 11. September 2018 zeigte HR-Arbeitsmethoden im Zeitalter der Digitalisierung auf.

Die Digitalisierung erhält immer mehr Einzug in die Unternehmen des Maschinenbaus und bringt Veränderungen mit sich. Im Rahmen von Industrie 4.0 müssen Arbeit und Führung neu gedacht werden. Die Veränderungsbereitschaft von Mitarbeitern ist eine wesentliche Voraussetzung für Marktführung und Fortbestand von Betrieben.

Andrea Veerkamp-Walz, Referentin für Personalmanagement beim VDMA hob hervor, dass Veränderungsprozesse möglichst transparent sein sollten und von der Führungsebene gelebt werden müssen. In diesem Zusammenhang stellte sie Theorien und Instrumente vor, die Unternehmen darin unterstützen, Veränderungen so einzuführen, dass sie von möglichst vielen Mitarbeitern mitgetragen werden.

In einem Anwendungsbeispiel berichtete die kaufmännische Geschäftsleiterin von Boge Kompressoren Otto Boge GmbH & Co. KG anhand der kürzlich in Betrieb genommen Smart Factory, wie personelle Veränderungsprozesse im Zeichen der Digitalisierung umgesetzt werden können. Für die Teilnehmer war dabei besonders interessant zu hören, wie das Unternehmen mit Widerständen und Bedenken bei der Einführung der Smart Factory umgegangen ist und welche Lernerfahrungen man daraus für die Zukunft gezogen hat.

Fazit des Erfahrungsaustausches war, dass jedes Unternehmen ausgehend von den unterschiedlichen Digitalisierungsstufen und -strategien und unter Berücksichtigung der eigenen Unternehmenskultur, seinen eigenen Ansatz verfolgen muss, um Mitarbeiter einzubinden und Digitalisierung erfolgreich umzusetzen.