LabTour in der Lern- und Forschungsfabrik

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Die von ProduktionNRW organisierte LabTour I4.0 zeigte den Teilnehmern, wie in der Lern- und Forschungsfabrik der Ruhr-Universität Bochum Anwendungsszenarien aus der Industrie 4.0 erprobt werden können.

Am 29. Juni fand eine von ProduktionNRW organisierte LabTour zu Industrie 4.0 mit 20 Teilnehmern in der neu eröffneten Lern- und Forschungsfabrik an der Ruhr-Universität Bochum statt. Neben Vorträgen zu Industrie 4.0 und zu den Hintergründen und dem Aufbau der wiedereröffneten Lern- und Forschungsfabrik (LFF), fand eine rund eineinhalbstündige Begehung der LFF statt.

Dr. Beate Stahl, Leiterin des VDMA Forum Industrie 4.0, betonte, dass unter Industrie 4.0 nicht nur technologische Aspekte betrachtet werden dürften, sondern auch wirtschaftliche Fragestellungen. Darüber hinaus sei die Einbindung des Mitarbeiters von Relevanz. Die Digitalisierung innerhalb einer Organisation kann demnach auch „nicht auf Knopfdruck“ oder durch die Verwendung von „Blaupausen“ umgesetzt werden. Tipps zur unternehmensindividuellen Umsetzung von Industrie 4.0 liefern beispielsweise Leitfäden oder vertiefende Broschüren des Forum Industrie 4.0. Veranstaltungen des VDMA und von ProduktionNRW liefern den notwendigen Praxisaustausch. 
 
Prof. Dieter Kreimeier, akademischer Direktor am Lehrstuhl für Produktionssysteme der Ruhr-Uni Bochum, stellte den LabTour-Teilnehmern die wiedereröffnete Lern- und Forschungsfabrik und ausgewählte Industrie-4.0-Projekte vor.
 
An ausgewählten Stationen der Lern- und Forschungsfabrik konnten sich die Teilnehmer über die Verwendung von Datenbrillen informieren, die Vorteile eines Robotereinsatzes in der Produktion demonstrieren lassen und eine nach Lean-Gesichtspunkten optimierte Produktionslinie zeigen lassen. Die Teilnehmer zeigten sich vom KMU-maschinenparktypischen Aufbau der LFF und deren Anwendungsnähe begeistert.
 
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