Maschinen- und Funkanlagenrichtlinie

RWE

Die neue Funkanlagenrichtlinie, die die alte R&TTE Richtlinie ersetzt, regelt die Bereitstellung von Funkanlagen. Ein Erfahrungsaustausch informierte über die wichtigsten Neuerungen und rechtlichen Implikationen.

Seitdem im Juni 2017 die Übergangsfrist der alten R&TTE Richtlinie auslief, ist jetzt die Funkanlagenrichtlinie 2014/53/EU für Maschinenhersteller, die auch Funkeinrichtungen einbauen, bindend. Die neue Funkanlagenrichtlinie, die die alte R&TTE Richtlinie ersetzt, regelt die Bereitstellung von Funkanlagen und stand beim dem vom VDMA organisierten Erfahrungsautausch am 20. Oktober 2017 im Fokus.

Thomas Kraus, VDMA Technik, Umwelt und Nachhaltigkeit, klärte die Teilnehmer daher auf, wie eine Funkanlage definiert wird und welche Produkte von der neuen Richtlinie nicht erfasst werden. Unternehmen, die Funkeinrichtungen in ihre Maschinen einbauen, sollten daher genau prüfen, ob eine Konformitätserklärung nach Funkanlagenrichtlinie erfolgen muss. Außerdem erklärte Kraus, welche Unterlagen seitens Funkanlagenhersteller innerhalb und außerhalb der EU nachgewiesen werden sollten.

Darüber hinaus wurde der Anwendungsbereich der Maschinenrichtlinie sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Niederspannungsrichtlinie, der EMV-Richtlinie, etc. diskutiert. Die Veranstaltungsteilnehmer wurden über rechtliche Unterschiede in der Anwendung der Richtlinien im internationalen Kontext und auf die Pflichten von Herstellern, Bevollmächtigten und Händlern hingewiesen.

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