Maschinenbau NRW: Positiver Halbjahresabschluss

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Der Auftragseingang verzeichnete im Juni 2017 ein Plus von 12 Prozent. Bei der Inlandsnachfrage gab es mit +/- 0 keine Veränderung. Das Auslandsgeschäft lag bei +19 Prozent im Vergleich zum Vorjahresniveau.

Der Dreimonatsvergleich April bis Juni 2017 zeigt ein Plus von 1 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum, bei den Inlandsaufträgen gab es eine Veränderung nach unten von 1 Prozent. Bei den Auslandsaufträgen lag der Auftragseingang bei +2 Prozent. In Nordrhein-Westfalen verzeichnete die Nachfrage aus dem Euro-Raum im Dreimonatsvergleich 1 Prozent, während sich die Auslandsaufträge aus den Nicht-Euro-Ländern mit +2 Prozent darstellten.

Im ersten Halbjahr 2017 konnten die Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent zulegen. Die Inlandsnachfrage stieg um 3 Prozent, die Auslandsnachfrage um 11 Prozent. Dabei zeigten sich vor allem die Aufträge aus den Nicht-Euro-Ländern mit einem Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr erholt. Das hohe Niveau der Aufträge mit den Euro-Partnerländern in 2016 wurde im ersten Halbjahr um weitere 2 Prozent übertroffen.

Die Nachfrage nach Maschinen und Anlagen aus NRW hat deutlich Fahrt aufgenommen und die in NRW starken Teilbranchen wie beispielsweise Textilmaschinen, Thermoprozesstechnik oder Antriebstechnik haben sich über dem Durchschnitt entwickelt.

Die ersten sechs Monate haben unsere Erwartungen mehr als erfüllt. Allerdings ist dieses Nachfrageplus vor allem den Aufträgen aus dem Ausland zu verdanken. Im zweiten Halbjahr hoffen wir auch auf Impulse aus dem Inland, um die positive Entwicklung zu stützen“, erklärte Hans-Jürgen Alt, Clustermanager ProduktionNRW. „Die Auftragseingänge kommen unregelmäßig wechselnd aus dem europäischen und nicht-europäischen Ausland, so dass mit Blick auf den Ursprung der Orders kein signifikanter Trend ausgemacht werden kann.“

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