Klimaschutzwettbewerb EnergieSektorenkopplung.NRW gestartet

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In einem neuen Klimaschutzwettbewerb können sich ab sofort wieder Unternehmen, Hochschulen oder andere Organisationen um Fördermittel bemühen und ihre Projekte im Wettbewerb mit anderen messen.

Die im Rahmen des Klimaschutzwettbewerbs geförderten Projekte sollen neben ihrem Beitrag zur Treibhausgasminderung auch zur Stabilisierung der Übertragungs- und der Verteilnetze beitragen. Diese Frage ist vor dem Hintergrund des stetig wachsenden Zubaus der Erneuerbaren Energien von besonderer Bedeutung. Dabei können auch in regional begrenzten Bereichen des Stromnetzes arbeitende Virtuelle Kraftwerke entwickelt werden, möglichst unter Einbindung mehrerer Energiesektoren.

„Gesucht werden Vorhaben von der umsetzungsorientierten Forschung über die experimentelle Entwicklung bis hin zur prototypischen Erprobung eines möglichen Produktes, Verfahrens oder Modells. Hier gibt es große Potenziale in NRW, die wir mit unserem Wettbewerb heben möchten“, so Umweltminister Johannes Remmel.

Das Umweltministerium NRW initiiert diesen Wettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Wirtschafts- und dem Wissenschaftsministerium. Der Wettbewerb speist sich aus Mitteln der Europäischen Union (OP EFRE NRW 2014 – 2020) und aus NRW-Landesmitteln, insgesamt stehen 21 Millionen Euro zur Verfügung.
Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Beratungseinrichtungen, technologie- und innovationsorientierte Kompetenzzentren, Verbände, Kommunen sowie öffentliche Einrichtungen. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 7. Juni 2017, die Beurteilung der Projektskizzen erfolgt durch ein unabhängiges Gutachtergremium, das sich aus Expertinnen und Experten zusammensetzt.

Die LeitmarktAgentur.NRW wird im Laufe der Monate Februar und März verschiedene Informationsveranstaltungen zum Wettbewerb durchführen. Die Termine werden auf der Seite des Wettbewerbes bekannt gegeben.

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