Fit für die Digitale Transformation

Ausbildung Haver & Boecker

Im Rahmen des Projektes ADiTPro2 wird ein Qualifizierungskonzept für Ausbilder in gewerblich-technischen Berufen zum Gestalten von industriellen Prozessen und Produkten entwickelt, umgesetzt und evaluiert. Ziel ist es, das Ausbildungspersonal für eine zukunftsgerichtete Ausbildung im Zuge der Digitalen Transformation zu qualifizieren.

Unter dem Motto „erkunden, ausprobieren, anwenden“ fand am 01.02.2018 die Kick-Off Veranstaltung des Projektes ADiTPro2 statt. In den Räumlichkeiten des Digital Capability Centers (DCC) in Aachen bekamen die Teilnehmenden der Veranstaltung gemeinsam einen Eindruck, was Industrie 4.0 bedeuten und wie der Einsatz und praxisnahe Nutzen neuer Technologien aussehen kann.

Prof. Dr. Martin Frenz, Leiter der Abteilung „Bildung für technische Berufe“ am Institut für Arbeitswissenschaft (IAW) der RWTH Aachen, begrüßte etwa 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft und eröffnete die Vortragsrunde mit einem Überblick über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Konsequenzen der Digitalen Transformation für die Facharbeit in gewerblich-technischen Berufen. Dr. Jens Stuhldreier, Leiter des Referats „Modernisierung der Arbeit“ im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS), ordnete das Projekt in die politischen Ziele der Landesregierung ein und betonte die Herausforderungen vor denen die berufliche Bildung aktuell steht. Einen Einblick in die bisherige Arbeit im Projekt ADiTPro² und die geplante Weiterbildung gab Clarissa Schmitz, Mitarbeiterin am IAW der RWTH Aachen.

Das Projekt
Im Projekt ADiTPro² wird gemeinsam mit Unternehmen aus Industrie und Handwerk ein Weiterbildungsangebot für Fachkräfte mit Ausbildungsverantwortung zum Themenkomplex Digitale Transformation entwickelt und angeboten. Geplant ist eine vierteilige Workshopreihe mit den folgenden Themen

Workshop 1: Die Digitale Transformation und Auswirkungen auf die Facharbeit
Was bedeutet Digitale Transformation und welche Auswirkungen kann diese Entwicklung für die Facharbeit und für die Ausbildung im Betrieb haben?

Workshop 2: Prozessmanagement
Mit welchen Methoden können Fachkräfte Prozesse im Betrieb dokumentieren und optimieren? Wie können Prozesse und Projekte gemanagt werden?

Workshop 3: Prozessorientiert ausbilden
Was bedeutet prozessorientiert ausbilden und wie kann eine prozessorientierte Ausbildung im Betrieb geplant und durchgeführt werden?

Workshop 4: Digitale Medien im Ausbildungsalltag
Welche Medien eignen sich für das Lernen im Betrieb? Was sind nützliche Anwendungsmöglichkeiten und Best Practice Beispiele?

Alle Workshops umfassen 1,5 bis 2,5 Tage und finden zwischen April 2018 und Februar 2019 in Aachen statt. Die genauen Termine für die Workshops werden bald bekannt gegeben. Die Teilnahme wird kostenfrei sein. Interessenbekundungen werden ab sofort entgegen genommen. Das Projekt wird begleitet durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) und gefördert durch den Europäischen Sozialfonds in NRW.

Interessiert?

Alle Informationen zum Projekt und zur geplanten Weiterbildung für Ausbilderinnen und Ausbilder sowie ausbildende Fachkräfte in gewerblich-technischen Berufen, finden Sie auch auf der Homepage des Projektes. Das Projektteam freut sich über die Kontaktaufnahme von interessierten Unternehmen oder weiteren Partnern aus NRW bei:

Clarissa Schmitz:  +49 241 80-99482, c.schmitz@iaw.rwth-aachen.de
Nora Warner:  +49 241 80-99462, n.warner@iaw.rwth-aachen.de