Gemeinsam gelingt vieles besser

Fotografie Leißring

Unter der Überschrift „Gemeinsam gelingt vieles besser“ hat der Landesverband Nordrhein-Westfalen am 15. November 2017 das Jubiläum des VDMA gefeiert.

Rund 200 Gäste aus Nordrhein-Westfalens Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Verbänden und Wissenschaft trafen sich in Köln, um das 125-jährige Jubiläum des VDMA zu feiern. Tag, Ort und Räumlichkeiten waren dabei bewusst gewählt, denn am 15. November 1892 wurde der VDMA in Köln gegründet. Die Festhalle Gürzenich in Köln bot den passenden Rahmen, da ihre Räumlichkeiten nur wenige Meter neben der Stelle liegen, wo vor 125 Jahren die Gründungsveranstaltung des VDMA, damals Verein deutscher Maschinenbau-Anstalten, stattfand.

Geist für Neues schaffen

Nordrhein-Westfalen ist die industrielle Kernregion Deutschlands und nimmt eine Schlüsselrolle als besonders starker Standort für den Maschinenbau ein. „Der Wohlstand unseres Landes beruht auf unserer heimischen Industrie und unseren innovativen Mittelständlern“, betonte Ministerpräsident Armin Laschet in seiner Festansprache. Er unterstrich die Bedeutung eines innovations- und investitionsfreundlichen Umfeldes für den Mittelstand: „Unsere Chance in Nordrhein-Westfalen ist, das Wissen der exzellenten Hochschulen in individuelle Produktion zu übersetzen. Darüber hinaus müssen wir grundsätzlich den Geist für Neues in Nordrhein- Westfalen schaffen, um weiterhin Industrieland zu bleiben.“

Laschet ging detailliert auf bereits umgesetzte Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Maschinenbau ein. Er sagte dabei zu, dass dieser Weg fortgesetzt und weitere bürokratische Hürden abgebaut werden. „Mein Ziel ist, dass Nordrhein-Westfalen Industrieland bleibt. Ich bin davon überzeugt, dass wir nur so Arbeitsplätze und Wohlstand erhalten können, so Laschet. Auch Carl Martin Welcker, Präsident des VDMA, betonte die Chancen und Möglichkeiten, die sich durch den Abbau von Hemmnissen der Bürokratie ergeben. „Es ist das ordnungspolitische Maßhalten, das Agieren mit dem Blick fürs Wesentliche, das dem VDMA ein besonderes Anliegen ist.“

Potenziale besser ausschöpfen

In diesem Zusammenhang mahnte Siegfried Koepp, Vorstandsvorsitzender des VDMA NRW, dass Nordrhein-Westfalen nicht hinter seinen Möglichkeiten zurückbleiben dürfe. Besonders vor dem Hintergrund der bestehenden Herausforderungen wie demografischer Wandel, Unsicherheiten auf den internationalen Märkten und gesellschaftlicher Wertewandel müssten Unternehmer in Nordrhein-Westfalen ihr Potenzial besser ausschöpfen können. „Vor allem bei Digitalisierung, Mittelstandsförderung, Energie, Außenwirtschaft und Infrastruktur sehen wir als VDMA NRW dringenden Handlungsbedarf, um international wettbewerbsfähig zu bleiben und den Anschluss nicht zu verlieren“, sagte Koepp.