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Mi. 21.11.2018  13:00 - 18:00 Uhr
 VCC, Recklinghausen

21. November 2018: Mitgliederversammlung und Branchentreff VDMA NRW

VDMA

Die Branche des Maschinen- und Anlagenbaus kommt in Recklinghausen zur Mitgliederversammlung und zum Branchentreff des VDMA NRW zusammen. Seien Sie dabei, informieren Sie sich und nutzen Sie die Möglichkeit zum Netzwerken.

Die Mitgliederversammlung des VDMA NRW ist ein wichtiger nordrhein-westfälischer Branchentreff und gilt als richtungsweisend für die Branche.

Best-Practice-Beispiele sowie der Austausch mit dem NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und dem VDMA-Präsidenten Carl Martin Welcker geben Impulse, in welche Richtung sich die Branche bewegt, und wo Chancen und Risiken liegen. Drei parallel stattfindende Workshops zu den Themen „Plattformökonomie“, „Start-ups“ und „Arbeit 4.0“ geben Anregungen und laden zum fachlichen Austausch ein. Eine Begleitausstellung informiert über Projekte und Initiativen.

Treffen Sie Gesprächspartner aus der Branche und nutzen Sie die Möglichkeit zum Netzwerken. Die Mitgliederversammlung des VDMA NRW findet am 21. November 2018 findet von 13.00 bis ca. 18.00 Uhr im Vestischen Cultur- & Congress Zentrum (VCC) in Recklinghausen statt. Zum Branchentreff sind sowohl VDMA-Mitglieder als auch Nicht-Mitglieder herzlich willkommen!


Workshop 1: Plattformökonomie im Maschinenbau – digital vernetzte Geschäftsmodelle
Digitale Plattformen und die damit verbundene Plattformökonomie nehmen im Maschinen- und Anlagenbau eine immer größere Rolle ein und die Wertschöpfung wird zunehmend durch digitale Services ergänzt. Anders als im Consumer-Bereich, lassen sich die häufig komplexen Prozesse von der gemeinsamen Entwicklung und der individuellen kundenspezifischen Konfigurierung einer Maschine über die Inbetriebnahme bis zu den After-Sales-Services aber nicht beliebig vereinfachen. In Zukunft wird ein wichtiges Element der Differenzierung von Maschinenbauern der Mehrwert sein, der über digitale Services und Geschäftsmodelle zur Verfügung gestellt wird. Eine Positionierung in der Plattformökonomie muss deshalb essenzieller Bestandteil eines jeden Maschinen- und Anlagenbauers werden.

Der Workshop zielt darauf ab, Ansätze der Plattformökonomie und Umsetzungsbeispiele für die Investitionsgüterindustrie aufzuzeigen. Eine gemeinsame Besichtigung von Praxisbeispielen in der Ausstellung ermöglicht den direkten Erfahrungsaustausch.

Workshop 2: Maschinenbauunternehmen treffen Startups

Die Digitalisierung wirkt sich immer stärker auf etablierte Industriezweige aus und führt durch ihren tiefgreifenden Einfluss zu großen Umwälzungen auch in dem Maschinen- und Anlagenbau. Auf der einen Seite sind dadurch lange bestehende Geschäftsmodelle von Unternehmen bedroht, auf der anderen Seite ergeben sich ebenso große Chancen, neue Märkte zu erschließen.

Die Herausforderung der digitalen Innovation erfordert ein Verständnis für neue Technologien, neue Denkmuster, schnelle Produktlebenszyklen, agile Prozesse und eine Unternehmenskultur, die Kreativität und Innovationen fördert. Diese Anforderungen müssen von den Maschinenbaufirmen aufgegriffen werden, um Wettbewerbsvorteile gegenüber ihren Konkurrenten zu generieren bzw. zu bewahren – häufig ist dies durch das einzelne Unternehmen nicht leistbar und passgenaue Kooperationspartner müssen gefunden werden. Startups können hierbei wertvolle Inspirationen geben und sind ihrerseits auf der Suche nach Projekt- und Anwendungspartnern, die Ihnen bei der Umsetzung ihrer Ideen zur Verfügung stehen. Wichtig für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist es, dass beide Seiten, die Maschinenbauunternehmen und die Startups, ein wechselseitiges Verständnis für die Herangehensweisen und die vorherrschende Unternehmenskultur des jeweils anderen bekommen.

Der Workshop bietet daher eine ideale Möglichkeit, sowohl für Mitgliedsunternehmen als auch für Startups, einen ersten Eindruck von der anderen Seite zu bekommen und erste Gespräche bezüglich einer möglichen Zusammenarbeit zu führen.

Workshop 3: Arbeit 4.0 – was bringt die Arbeitswelt von morgen?
Die Digitalisierung verändert die Lebens- und Arbeitswelt nachhaltig. Sie erfordert eine neue Stufe der Vernetzung – sowohl innerhalb als auch außerhalb des eigenen Unternehmens, aber auch über Branchen und Wertschöpfungsstufen hinweg. Die mit der Digitalisierung einhergehenden Veränderungen in der Arbeitswelt fordern alle beteiligten Partner, sich zu vernetzen und die bisherigen Konzepte der Arbeitswelt zu überdenken und anzupassen. Arbeit 4.0 bietet dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau gleichermaßen Chancen wie Risiken. Unternehmen, Politik und Wissenschaft, Mitarbeiter, Betriebsräte und Gewerkschaften sind gleichermaßen gefordert, in einen Dialog einzutreten und sich dem Wandel zu stellen. Besondere Herausforderungen liegen beispielsweise im Bereich der Bildung, der Arbeitsorganisation und den arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen. Um den Wandel zu schaffen, brauchen Unternehmen eine klare Vision und den Willen, diese umzusetzen.

Der Workshop zeigt Aspekte der Arbeit 4.0 aus verschiedenen Blickwinkeln sowie Problemstellungen und Lösungsansätze auf.

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