Innovationskultur als Wettbewerbsvorteil

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GoGas beschäftigt sich seit über 60 Jahren mit dezentraler Hallenheizung und Prozesswärme und wurde mehrfach für technischen Erfindergeist ausgezeichnet. Die Innovationsstärke von GoGaS zeigt sich nicht nur bei den nachhaltigen Produkten, sondern auch bei energiesparenden, umweltfreundlichen und individuellen Systemen für die Beheizung und Belüftung sowie für Prozessanlagen. Es werden technische Qualitätslösungen sowohl für Trocknungs- und Auftauprozesse als auch für Stadien oder Produktionshallen entwickelt, die den CO2-Ausstoß reduzieren und die Energieeffizienz erhöhen.

Die Innovationskultur des Unternehmens ist durch eine Mischung aus strukturierter und intuitiver Vorgehensweise geprägt. „Zunächst werden Aufgabenstellung und Ziel durch das Produktmanagement beschrieben. Hierbei werden verschiedene Markttrends, Anforderungen und strategische Ausrichtung des Kundenunternehmens sowie Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt“, erklärt Heiko Schneider, Geschäftsführer GoGaS Goch GmbH & Co. KG. Je gründlicher die Analyse der Ist-Situation zu Beginn erfolgt, desto zielgenauer kann die Problemlösung entwickelt werden.

Querdenken – Ideen entwickeln

In einem zweiten Schritt geht es darum, intuitiv möglichst viele neue Ideen zu produzieren. Alle spontanen Gedanken, Einfälle und Assoziationen werden gesammelt. Um neue Ansätze zu finden, müssen gedachte Grenzen überwunden werden. „Wir bemühen uns, kritikfrei zu arbeiten, um den Ideenfluss nicht zu bremsen und alle Ansätze auszusprechen“, empfiehlt Schneider.

Danach folgt die Ideenauswahl und Bewertung, bei der Ideen strukturiert ausgesiebt, präzisiert und weiterentwickelt werden. Die Abteilungen Forschung & Entwicklung und Produktmanagement untersuchen die technische Umsetzung, verschiedene Anwendungsformen und Ausführungen, Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit sowie die Optimierung des Kundennutzens der ausgewählten Ideen. Bei GoGaS wirft man außerdem einen Blick auf eventuelle Risiken bei der Entwicklung und Umsetzung und bindet ganz bewusst auch Bedenkenträger in den Prozess ein.

Die letztendlich ausgewählte Innovationsidee wird präzise ausformuliert und übersichtlich dargestellt damit sie von den Abteilungen Marketing, Vertrieb, Einkauf und Recht bewertet werden kann. Kriterien dafür sind Attraktivität aus Kundensicht, Neuheit, Nachhaltigkeit und Alleinstellungspotenzial. Darüber hinaus spielen die Steigerung des Markenwertes des Unternehmens sowie der Rang im Produktportfolio eine Rolle. Die Rechtsabteilung prüft erfolgreiche Schutzverfahren. Auf Basis dieser Bewertungskategorien wird eine Ideen-Rangliste erstellt und eine Entscheidung zur Umsetzung getroffen. Nach Entwicklung des Prototyps, Qualitätsprüfung und Testreihen, Produkt- und Verpackungsgestaltung, geht das Produkt in Produktion. Parallel dazu werden eine Vertriebs- und Marketingstrategie entwickelt.

Marketing mit Strategie

Die Markteinführung ist der kritische Moment in der Außenwirkung. Je nach Branche, Produkt, Zielgruppe und Budgetgröße müssen die zielführenden Marketinginstrumente festgelegt werden. Aus Erfahrung sei der richtige Zeitpunkt für die Produkteinführung sehr wichtig. Komme ein Produkt zu früh auf den Markt, erkennen die Kunden den Nutzen nicht, komme es zu spät, haben andere Anbieter den Markt bereits fest in ihrer Hand, so Schneider. Angebot und Nachfrage seien so zu timen, dass schnellstmöglich Gewinne erwirtschaftet werden können, so Schneider.

„Zu den notwendigen Rahmenbedingen einer erfolgreichen Innovationskultur gehören qualifizierte und geistig flexible Mitarbeiter in den Abteilungen Forschung & Entwicklung und Produktmanagement, die über die erforderlichen finanziellen und materiellen Ressourcen verfügen, um in der Lage zu sein, ihre kreativen Ideen in Form von qualitativ hochwertigen Produkten umzusetzen,“ so Schneider.

Bildquelle : GoGaS Goch GmbH & Co. KG

Grothof, Ina
Grothof, Ina