NRWirtschaft im Wandel

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Die 20 Preisträger des Wettbewerbs „NRW-Wirtschaft im Wandel“ stehen fest. Die Jury wählte aus fast 100 Bewerbungen aus.

Es wurde leidenschaftlich diskutiert, in manchen Fragen auch gestritten – doch am Ende zählte nur eines: Welches Unternehmen wagt mit mutigen Ideen und neuen Strukturen den digitalen Wandel? Wer hat einen Transformationsprozess hinter sich, der beispielhaft zeigt, wie sich die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen verändert? Wem gehört die Zukunft in diesem Land?

Über eineinhalb Monate haben die Rheinische Post Mediengruppe, die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank als Projektpartner auf einem Internetportal Bewerbungen gesammelt. Die Resonanz war groß. Die Jury wählte aus rund 100 Bewerbern 20 aus. „Noch nie haben uns im Rahmen unserer bundesweiten Projekte so viele Bewerbungen aus Nordrhein-Westfalen erreicht wie dieses Mal“, sagte Ariane Derks, Geschäftsführerin der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“.

Die von der Jury ausgewählten Preisträger werden nun in einer Serie in der Rheinischen Post vorgestellt und im kommenden Jahr im NRW-Wirtschaftsministerium ausgezeichnet. „Der Wettbewerb hat gezeigt, welche Innovationskraft und wie viel unternehmerischer Mut in der nordrhein-westfälischen Wirtschaft steckt“, sagte Karl Hans Arnold, Vorsitzender der Geschäftsführung Rheinische Post Mediengruppe.

Viele Unternehmen haben gezeigt, dass es sich lohnen kann, sein gesamtes Geschäftsmodell auf den Prüfstand zu stellen. „Ich habe gesehen, dass es besonders da viel Unternehmertum gibt, wo man auch zu Richtungswechseln mit großem Risiko bereit war. Das ist in vielen Fällen belohnt worden“, sagte Martin Renker von der Deutschen Bank, Region West.
Doch das einstige Land von Kohle und Stahl steckt noch mitten in diesem Prozess, auch das ist ein Ergebnis des Wettbewerbes. „Aber das Denken ändert sich“, sagte Duin. „Und das ist die Voraussetzung, um erfolgreich zu sein.“

Grothof, Ina
Grothof, Ina