Maschinenbauer zeigen gesellschaftliche Verantwortung

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Anlässlich eines Business Frühstücks zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR) trafen sich am Donnerstag Unternehmer der Kreise Gütersloh und Warendorf, um das Thema mit Fokus auf die Themen Bildung und Nachwuchs zu diskutieren.

„Unternehmerische Verantwortung ist längst fest in den Geschäftsstrategien und Unternehmenskulturen verankert. Sie ist Bestandteil des unternehmerischen Denkens und Handelns im Maschinen- und Anlagenbau“, erklärte VDMA Präsident Dr. Reinhold Festge, anlässlich des Business-Frühstücks zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR) in Haus Nottbeck in Oelde. Dieses Engagement ist in der breiten Öffentlichkeit jedoch oft wenig bekannt. Um sichtbar zu machen, wie vielfältig und umfassend die Aktivitäten der Unternehmen sind, hat der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau die Aktionswoche „Wir unternehmen was“ vom 15. bis 21. September 2014 ins Leben gerufen.

Als integraler Bestandteil der Aktionswoche präsentieren Unternehmen aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf unter dem Motto „Wir leben Technik“ ihre Aktivitäten zur unternehmerischen Verantwortung entlang der Bildungskette. Diese reicht von Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und weiterführenden Schulen über Berufsausbildung und Fachhochschulen bis hin zur Erwachsenenbildung und zeigt wie facettenreich das Thema angegangen werden kann:

  • Naturwissenschaftliche Experimente mit einem Kindergarten aus dem Haus der kleinen Forscher.
  • Bauen eines Rennwagenmodells mit der städtischen Realschule Oelde bei Haver & Boecker.
  • Präsentation von selbst konzipierten und gefertigten Exponaten des Thomas-Morus-Gymnasiums aus Oelde.
  • Spende eines Niedrigseilgartens durch die Haver & Boecker-Belegschaft.
  • Schüler der Edith-Stein-Grundschule führen einen Stöbertag bei GEA Westfalia sowie Versuche zum Thema Separatoren durch.
  • Kinder aus sozial benachteiligten Familien werkeln regelmäßig wöchentlich bei der Maschinenfabrik Beumer.
  • Unternehmensvertreter und Studenten von GEA Westfalia und Beumer informieren über das Duale Studium.
  • Angehende Lacktechniker führen eine Betriebsbesichtigung bei Rippert Anlagenbau durch.
  • Die Ausbildungsinitiative „Kosovo-Projekt“ bietet Absolventen des Loyola-Gymnasiums Ausbildungschancen in Deutschland. Zwei Kosovaren berichten über ihre Erfahrungen und Erwartungen bei ThyssenKrupp Industrial Solutions.
  • Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung arbeiten Schüler an einer Straßenbahnkühlungsbatterie bei Technotrans.
  • Die Kindertageseinrichtung „Die Sprösslinge“ legt einen Arbeitsschwerpunkt auf Technik und Naturwissenschaften. Zur Sinneswahrnehmung in diesem Kontext führt sie Experimente durch und zeigt wie sie mit Haver & Boecker kooperiert.
  • Azubis, der Ausbildungsmesse „mach mit“ geben einen Rückblick über die stattgefundenen Aktivitäten.
  • Das zdi-Labor, Zentrum Technikwelt Oelde, veranstaltet unter anderem mit Unterstützung von Azubis von GEA Westfalia, CAE und Haver & Boecker eine regelmäßig stattfindende Roboter AG im Schülerlabor des örtlichen Gymnasiums.

„In den vergangenen Jahren hat sich die hiesige Region zu einem vorbildlichen Bildungsstandort entwickelt“, sagte Festge und betonte, dass alle Aktivitäten exemplarisch für das vielfältige Engagement der gesamten Branche zu sehen seien.

Der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern gab viele Anregungen für neue Projekte und Kooperationen. Die Teilnehmer stimmten überein, dass gerade der Bereich Ausbildung viele Projekte anbietet, bei denen sehr gut innerhalb der Region kooperiert und miteinander gearbeitet werden könne.

Einen Überblick über die Details zu den Veranstaltungen entlang der Bildungskette in den Kreisen Gütersloh und Warendorf finden Sie im Aktionsflyer als Download.

Grothof, Ina
Grothof, Ina