SEPA-Umstellung verschoben

10.01.2014 | id:2968581

Die EU-Kommission verlängert die Übergangszeit für die Einführung des EU-einheitlichen Überweisungs- und Lastschriftverfahrens SEPA um sechs Monate. Die bisherigen Überweisungswege sollen noch bis zum 1. August 2014 funktionieren.

Die Fristverlängerung ist laut EU-Kommissar Barnier eine Vorsichtsmaßnahme, da das Risiko von Zahlungsunterbrechungen und möglichen Folgen besonders für Verbraucher sowie kleine und mittlere Unternehmen beim gegenwärtigen Umsetzungsstand noch zu hoch ist.

SEPA ist der aus 33 Staaten bestehende einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum. Dazu gehören die 28 EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und Monaco. Ziel der Umstellung ist eine Vereinfachung des grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs.

Möllemann, Klaus
Möllemann, Klaus