Hermesdeckung für Einsteiger

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Hermesdeckungen stellen für deutsche Unternehmen, die im Exportgeschäft tätig sind, ein wichtiges Instrument zur Absicherung ihrer Zahlungsansprüche im Ausland dar. Hiermit können sich Exporteure bei der Ausfuhr deutscher Waren in Schwellen- und Entwicklungsländer gegen wirtschaftliche und politische Risiken absichern und somit im internationalen Wettbewerb bestehen. Als Förderinstrument des Bundes dienen diese Exportgarantien der Erschließung schwieriger Märkte und der Aufrechterhaltung wirtschaftlicher Beziehungen auch in ungünstigen Zeiten.

Etwa zwei Drittel aller Hermesanträge kommen aus dem Maschinen- und Anlagenbau und sind häufig ein beliebtes Instrument der Absatzförderung. Neben den geläufigen Finanzierungsmodellen wie Finanzkredit oder Lieferantenkredit, können Argumente  wie der Zinsvorteil oder die Wechselkursthematik für Auslandskunden von großem Vorteil sein.

Viele Unternehmen unserer Branche nutzen dieses Instrument jedoch noch nicht. Die aktuelle Embargosituation in Russland und wirtschaftliche Krisen in den Schwellenländern haben das Bewusstsein für die Risiken im Exportgeschäft geschärft. Daher ist es hilfreich, die Absicherungsmöglichkeiten durch die Hermesdeckung zu kennen. Auch hat in einigen Unternehmen ein Generationswechsel stattgefunden und der Umgang mit den Exportgarantien ist noch fremd. Daher bietet der VDMA NRW einen Erfahrungsaustausch für Einsteiger an.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Euler Hermes Kreditversicherungs AG statt und stellt die Hermesdeckung aus verschiedenen Perspektiven vor. Anhand von konkreten Beispielen wird aufgezeigt, wie Exporteure die Hermesdeckung zur Förderung ihres Absatzes nutzen können.

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Bildquelle : Kurt Kleemann - Fotolia

Möllemann, Klaus
Möllemann, Klaus