Maschinenbau NRW: Juli schwächelt

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Der Auftragseingang verzeichnete im Juli 2015 ein Minus von -17 Prozent (bundesweit +18 Prozent). Bei der Inlandsnachfrage gab es ein Plus von +2 Prozent (bundesweit +43 Prozent). Das Auslandsgeschäft lag bei -26 Prozent (bundesweit +5 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresniveau.

Der Dreimonatsvergleich Mai bis Juli 2015 zeigt ein Plus von +2 Prozent (bundesweit+4 Prozent) zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum, bei den Inlandsaufträgen gab es mit +4 Prozent (bundesweit +16 Prozent) eine Veränderung nach oben und bei den Auslandsaufträgen veränderte sich der Auftragseingang mit +/0 nicht (bundesweit -2 Prozent). In Nordrhein-Westfalen liegt die Nachfrage aus dem Euro-Raum im Dreimonatsvergleich bei +12 Prozent (bundesweit +19 Prozent), während die Auslandsaufträge aus den Nicht-Euro-Ländern um -4 Prozent (bundesweit -8 Prozent) abnahmen.

Ein Grund für die Juli-Zahlen in Nordrhein-Westfalen sind die hohen Werte aus dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Trotz des rückläufigen Ordereingangs im Juli steht der Auftragseingang des nordrhein-westfälischen Maschinenbaus im Dreimonatsvergleich gut da und liegt auch im bisherigen Jahresverlauf auf gleicher Höhe wie der Bund. Sorgen bereiten nach wie vor die schwachen Auslandsaufträge aus den Nicht-Euro-Ländern. Die internationale Situation, insbesondere die Exportrückgänge nach Russland und China, machen sich in Nordrhein-Westfalen deutlich bemerkbar. Die Nachfrage aus dem Inland scheint sich zu erholen.

Bildquelle : Fotolia

Möllemann, Klaus
Möllemann, Klaus