Smart Devices und Apps im Maschinenbau – wesentlicher Baustein auf dem Weg zu Industrie 4.0

id:9577533

80 Teilnehmer trafen sich am 27. August 2015 bei der KHS GmbH in Dortmund zu einem Update zum Thema Smart Devices und Apps im Maschinenbau. Nach der Vorstellung des Unternehmens und einem Betriebsrundgang bot das Thema den Teilnehmern viel Stoff für Diskussionen.

Die Entscheidung, eine Kunden-App zu entwickeln, sollte gut überlegt sein und auf einer App-Strategie basieren. Eine App einzuführen, nur weil der Wettbewerb auch schon eine App hat, ist kein hinreichendes Argument! Letzten Endes entscheidet der Kunde, ob er dem Maschinenbau-Unternehmen Zugriff auf die Daten in seinem Netz gewährt. So kann es passieren, dass eine App im Prototyp-Status verbleibt, weil die Abnehmerbranche die Vorteile noch nicht erkannt hat und die Nutzung ablehnt.

In jedem Fall muss der Prozess einer App-Entwicklung von Beginn an und in jedem Stadium durch eine Usebility-Experten im Unternehmen begleitet werden, so die dringende Empfehlung vom Experten Prof. Claus Oetter, Fachverband Software und Geschäftsführer it@automation beim VDMA Frankfurt.

Ein nicht außer Acht zu lassendes Thema ist im Fall von Smart Devices die Frage der IT-Security. Die Datensicherheit ist bei Smart Devices relativ gut zu bewältigen. Kompliziert wird es allerdings bei BYOD (bring your own device = private Smart Devices werden dienstlich genutzt), weiß Philipp Schmidt von COPA-Data GmbH zu berichten.

Der in der Veranstaltung vorgestellte Leitfaden „App-Entwicklung für die Industrie“ ist beim VDMA-Verlag erhältlich. www.vdma-verlag.de/home/p565.html

Fürstenau, Brigitte
Fürstenau, Brigitte