Business Development: Methoden und Praxis im Maschinenbau

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ProduktionNRW hat die Veranstaltungsreihe zu Business Development fortgesetzt. Über 20 Teilnehmer diskutierten am 18. Juni 2015 in Bochum die Beiträge von LAGING Strategic Business Development, K.A. Schmersal und VDMA.

Business Development hat immer auch mit der Analyse verlässlicher Daten zu tun. Welche wertvollen Hilfestellungen Verbände und staatliche Angebote dabei leisten können, zeigte Peter Thomin von der VDMA Betriebswirtschaft auf.

Heute ist das Internet der bevorzugte Kommunikationskanal. Von Datenbanken zum technischen Regelwerk (DaTeR), Wirtschaftsinformationen, Branchendaten (Auftragseingang, Umsatz), Konjunkturdaten, Im- und Exportdaten, Produktionsstatistiken und monatsaktuellen Konjunkturcharts wird eine Fülle von Angeboten auf der VDMA-Homepage zur Verfügung gestellt.

Ähnlich sieht es mit Informationen zu Auslandsmärkten aus, wo GTAI (German Trade and Invest) und NRWInternational hervorragend recherchierte Informationen bieten. Informationen zu den jeweiligen Zielbranchen lassen sich über häufig deren entsprechende Verbände recherchieren.

Tom Laging, Kooperationspartner der Veranstaltungsreihe, stellte grundlegende Methoden und Erfolgsfaktoren des Business Development vor. Seine Erfahrung aus vielen Business Developmentprojekten: Business Development geht nur Top-Down! – sonst wird der Business Developer schnell zum „U-Boot“ im Unternehmen. Die drei wesentlichen Bausteine für ein Business Development sind:

  • Konzeptentwicklung
  • BD Methoden aufbauen
  • BD als Projekte in der Organisation durchführen

Der Erfahrungsbericht von K.A. Schmersal GmbH aus Wuppertal bildete alle drei Bausteine ab. Udo Sekin, Branchenmanager Schwerindustrie bei Schmersal, berichtete zum Industrial Segment Management das als Business Development Projekt weitreichende Auswirkungen auf Produkte, Marktbearbeitung und Geschäftsvolumen haben wird.

Ein Workshop zu Problemstellungen aus dem Tagesgeschäft der Teilnehmer rundete die Veranstaltung ab und lieferte zugleich die Themenwünsche für künftige Veranstaltungen.

Bildquelle : VDMA NRW