NRW in Pole Position für Industrie 4.0 alt

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Industrie 4.0 ist das Zukunftsthema der Maschinenbaubranche. NRW ist angesichts seiner beispiellosen Unternehmens-, Branchen- und Forschungsvielfalt auf engstem Raum für eine Vorreiterrolle auf dem Zukunftsfeld Industrie 4.0 prädestiniert.

Das stetige Streben nach Innovationen ist heute und zukünftig der entscheidende Faktor für die Spitzenstellung des nordrhein-westfälischen Maschinenbaus. „Bedeutende Innovationen gelingen selten im Alleingang“, erklärt Wolf D. Meier-Scheuven, Sprecher von ProduktionNRW, dem vom VDMA NRW durchgeführten Cluster für Maschinenbau und Produktionstechnik in Nordrhein-Westfalen. „Vernetzung innerhalb und außerhalb traditioneller Branchendefinitionen – national und international – ist insbesondere bei der Umsetzung einer Industrie 4.0 eine wichtige Erweiterung der eigenen Möglichkeiten.“

Dazu ist einerseits ein enger Schulterschluss mit den Abnehmerunternehmen beispielsweise aus der Stahl-, Automobil- und  Kunststoffindustrie nötig. Andererseits ist es gerade der Maschinenbau, der nicht nur die neuesten IKT-Technologien in seine Produkte integriert, sondern auch Nano-Materialien, neue Werkstoffe oder innovative Logistikkonzepte in eine breite Anwendung bringt. Hierzu bedarf es einer engen Zusammenarbeit mit den jeweiligen Technologieanbietern. Dabei heißt es häufig auch, Vorbehalte, zum Beispiel hinsichtlich des Know-how-Schutzes, zu überwinden und die Vorteile einer solchen Zusammenarbeit in den Mittelpunkt zu stellen.

Bildquelle : VDMA NRW

Grothof, Ina
Grothof, Ina