Maschinenbau NRW: Enttäuschendes Jahr

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Der Auftragseingang verzeichnete im Dezember 2014 ein Minus von -1 Prozent (bundesweit +13 Prozent). Bei der Inlandsnachfrage gab es ein Minus von -3 Prozent (bundesweit +8 Prozent). Das Auslandsgeschäft lag bei +/-0 Prozent (bundesweit +15 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresniveau.

Der Dreimonatsvergleich Oktober bis Dezember 2014 zeigt ein Minus von -3 Prozent (bundesweit +3 Prozent) zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum, bei den Inlandsaufträgen gab es mit -4 Prozent (bundesweit +/-0 Prozent) eine Veränderung nach unten und bei den Auslandsaufträgen sank der Auftragseingang um -2 Prozent (bundesweit +4 Prozent). In Nordrhein-Westfalen liegt die Nachfrage aus dem Euro-Raum im Dreimonatsvergleich bei +8 Prozent (bundesweit +12 Prozent), während die Auslandsaufträge aus den Nicht-Euro-Ländern um -5 Prozent (bundesweit +2 Prozent) abnahmen. 

Das letzte Jahr zeigt sich insgesamt enttäuschend für den nordrhein-westfälischen Maschinenbau. So schließen die Auftragseingänge für das vergangene Jahr mit einem Minus von -4 Prozent. Verursacht wurde dieses Ergebnis vor allem von der rückläufigen Auslandsnachfrage aus dem Euro-Raum. Auch wenn das vierte Quartal 2014 in diesem Euro-Raum mit plus 8 Prozent positiv ausfällt, so verlief die Entwicklung über das ganze Jahr gesehen ernüchternd.

„Etliche für Nordrhein-Westfalen wichtige Branchen haben das letzte Jahr negativ abgeschlossen und die Entwicklung im nordrhein-westfälischen Auftragseingang nachteilig geprägt“, erklärte Hans-Jürgen Alt, Clustermanager ProduktionNRW. „Insgesamt liegt der Auftragseingang sechs Prozentpunkte unter dem Bund.“
 

Bildquelle : Fotolia

Möllemann, Klaus
Möllemann, Klaus