Exporte – sichere Maschinen und sichere Verträge

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Exporte sind ein wichtiges Standbein für deutsche Maschinenbauer. Der Weg zur Erschließung von Exportmärkten kann allerdings steinig sein. Im Workshop „Exporte – sichere Maschinen und sichere Verträge“ der Mitgliederversammlung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen informierten sich knapp 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über vertragliche Haftungsrisiken in Exportverträgen sowie über die unterschiedliche Beurteilung der Sicherheit von Maschinen außerhalb der EU.

Zunächst wurde das Thema der vertraglichen Haftungsrisiken in Exportverträgen beleuchtet. Rechtsanwältin Veronika Häuslschmid von der VDMA Rechtsabteilung stellte die Risiken verschiedener Rechtsordnungen sowie Alternativen für die Rechtswahl dar.

Der zweite Teil des Workshops beschäftigte sich mit der Frage einer unterschiedlichen Beurteilung der Sicherheit von Maschinen außerhalb der EU zu. Eine nach europäischen Bestimmungen konstruierte Maschine ist in den BRIC-Staaten und den USA nicht unbedingt rechtskonform.

Diese technischen Handelshemmnisse sind beispielsweise auch Gegenstand der Verhandlungen zum Transatlantischen Freihandelsabkommen mit den USA und in einem Exportmarkt mit absehbar hohem Investitionsgüterbedarf sowohl für deutsche Maschinenbauer als auch für mögliche Abnehmer von hohem Interesse. Naemi Denz, VDMA Technik und Umwelt, beleuchtete vor allem die Länder Russland mit der Eurasischen Zollunion sowie Brasilien. Vor allem zu Exporten nach Brasilien erreichen den VDMA vermehrt Anfragen der Mitgliedsunternehmen. Der VDMA baut sein Dienstleistungsangebot im Bereich der technischen Marktzugangsbedingungen in Nicht-EU-Staaten weiter aus.

Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne die Präsentationen des Workshops zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall Ingo Rauhut (ingo.rauhut@vdma.org).

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