Maschinenbau NRW: Großaufträge sorgen für positive Juli-Zahlen

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Der Auftragseingang verzeichnete im Juli 2014 ein Plus von +16 Prozent (bundesweit +/- 0 Prozent). Bei der Inlandsnachfrage gab es ein Plus von +6 Prozent (bundesweit -6 Prozent). Das Auslandsgeschäft lag bei +21 Prozent (bundesweit +4 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresniveau.

Der Dreimonatsvergleich Mai 2014 bis Juli 2014 zeigt ein Ergebnis von -4 Prozent (bundesweit +2 Prozent) zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum, bei den Inlandsaufträgen ein Minus von -1 Prozent (bundesweit -2 Prozent) und bei den Auslandsaufträgen von -5 Prozent (bundesweit +4 Prozent). In Nordrhein-Westfalen liegt die Nachfrage aus dem Euro-Raum im Dreimonatsvergleich bei -18 Prozent (bundesweit +2), während die Auslandsaufträge aus den Nicht-Euro-Ländern mit +/- 0 Prozent (bundesweit +5) konstant blieben.

Auch wenn der nordrhein-westfälische Maschinen- und Anlagenbau im Juli positive Auftragsbücher vorweisen konnte, bleibt der Ordereingang insgesamt hinter den Vorjahresvergleichszahlen zurück. Die positive Entwicklung im Juli bei den Auftragseingängen ist jedoch hauptsächlich auf einige Großaufträge zurückzuführen und betrifft nur einzelne Teilbranchen. Die Spreizung innerhalb der einzelnen Fachzweige bleibt nach wie vor sehr groß.

Auftragseingang Juli 2014

Möllemann, Klaus
Möllemann, Klaus