Industrie 4.0 – Chance für den mittelständischen Maschinenbau

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„Im Kern von Industrie 4.0 steht die Produktion. Die Vision von Industrie 4.0 wird nur dann Realität, wenn sie in der Breite der produzierenden Industrie angenommen wird, also auch bei uns, im Maschinen- und Anlagenbau", erklärte Dr. Thomas Lindner, Past-Präsident des VDMA, anlässlich des Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquiums 2014 am 22. Mai in Aachen. Der deutsche Maschinenbau sei heute aufgrund seiner mittelständischen Struktur und der hohen Innovationskraft international führend. Doch der internationale Wettbewerb schlafe nicht und orientiere sich zunehmend am deutschen Erfolgsmodell. Dies gelte es zu sichern und auszubauen.

„Eine gute Innovationspolitik der öffentlichen Hand kann zum Gelingen von Industrie 4.0 beitragen. Der VDMA setzt sich dabei für einen breitenwirksamen, allen Unternehmen offen stehenden und technologieneutralen Ansatz ein", betonte Lindner. Wichtig sei, dass die gute Ausgangsposition am Standort Deutschland gehalten und ausgebaut werde. „Mit einer guten IT-Industrie, der Elektroindustrie und dem starken Maschinen- und Anlagenbau sind wir gut aufgestellt", sagte Lindner.

ProduktionNRW, das vom VDMA NRW durchgeführte Cluster für Maschinenbau und Produktionstechnik, informierte vor Ort auf dem Aachener Werkzeugmaschinenkolloquium über Industrie 4.0 und gab Handlungsempfehlungen.