14. Mai 2014 – Erfahrungsaustausch „Forschungsförderung für den Maschinenbau“

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Der Erfahrungsaustausch thematisierte Möglichkeiten zur Forschungsförderung für den Maschinenbau und gab einen Überblick über einige staatliche Förderinstrumente.

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau kann seit jeher auf seine hohe Innovationskraft bauen. Allerdings stoßen gerade mittelständische Unternehmen in ihren Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten schnell an Grenzen – sei es personeller oder finanzieller Art. Die staatliche Forschungsförderung setzt genau hier an. Über das Eingehen von Kooperation mit Hochschulen sollen insbesondere auch kleinere und mittelgroße Unternehmen in die Lage versetzt werden, langfristige Innovations- und Zukunftsprojekte zu realisieren – mit öffentlichen Mitteln gefördert.   

Wer aber fördert was und wie? Und welche Projekte eigenen sich überhaupt für eine Kooperation zwischen Unternehmen und Hochschulen? Diese und viele weitere Fragen standen im Mittelpunkt des Erfahrungsaustausches „Forschungsförderung für den Maschinenbau“ von ProduktionNRW. Experten des VDMA, des Wirtschaftsministeriums NRW sowie der InnovationsAllianz gaben einen tiefen Einblick in die aktuellen Förderprogramme auf Europa-, Bundes- und Landesebene.

Eines ist dabei fast allen Förderprogrammen gemein: Sie sind in besonderer Weise auf mittelständische Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern fokussiert. Dazu gehört auch das Bemühen, Bürokratie abzubauen – im Sinne einer möglichst einfachen Antragstellung und Abwicklung.

Wie wertvoll solche Forschungsprogramme für ein kleineres Unternehmen mit rund 50 Mitarbeitern sein können, zeigte Karl-Richard Strohn, Geschäftsführer der ESM Ennepetaler Schneid- und Mähtechnik GmbH auf. Seit mehr als einem Jahrzehnt arbeitet ESM eng mit verschiedenen Hochschulen zusammen, um beispielsweise neue Produktentwicklungen zu testen und technologisch weiter zu entwickeln. ProduktionNRW wird das Thema Forschungsförderung weiter intensiv begleiten. Schwerpunkt wird dabei die praktische Handhabung der anstehenden NRW Leitmarktwettbewerbe (EFRE) sein. Aber auch die Förderung auf EU-Ebene über HORIZON 2020 steht dann weiter im Fokus.

Bildquelle : Siemens