Maschinenbau NRW: Ohne Dynamik

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Der Auftragseingang verzeichnete im Februar 2014 ein Minus von -5 Prozent (bundesweit -4 Prozent). Bei der Inlandsnachfrage gab es ein Plus  von +10 Prozent (bundesweit -6 Prozent). Das Auslandsgeschäft lag bei -12 Prozent (bundesweit -3 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresniveau.

Der Dreimonatsvergleich Dezember 2013 bis Februar 2014 zeigt ein Ergebnis von -2 Prozent (bundesweit -1 Prozent) zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum, bei den Inlandsaufträgen ein Plus von +3 Prozent (bundesweit -5 Prozent) und bei den Auslandsaufträgen von -5 Prozent (bundesweit +/-0 Prozent). In Nordrhein-Westfalen liegt die Nachfrage aus dem Euro-Raum bei +15 Prozent (bundesweit -7), während die Auslandsaufträge aus den Nicht-Euro-Ländern mit
-11 Prozent (bundesweit +2) schwächeln.

Die Auftragseingänge zeigen sich weiterhin ohne Dynamik. Die Risiken für die Weltwirtschaft sind in den letzten Wochen eher größer als kleiner geworden. Im Fokus der Debatte stehen neben der Bewältigung der EU-Schuldenkrise, den Problemen zahlreicher Schwellenländer und den weiterhin ungelösten Konflikte im Nahen Osten, die bisher nicht seriös abschätzbaren Auswirkungen der Krim-Krise. Trotzdem gehen wir davon aus, dass die Konjunktur im Verlauf des Jahres leicht Fahrt aufnimmt und sich im Zuge dieser wirtschaftlichen Belebung der aufgelaufene Investitionsstau aufzulösen beginnt.

Möllemann, Klaus
Möllemann, Klaus
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