Artikelansicht

28. September 2016: ProduktionNRW: Industrie 4.0 – Erfolgreiche Strategien für den Mittelstand in NRW

id:13804892

Industrie 4.0 weist den Weg in eine erfolgreiche Zukunft. Die Produktion verzahnt sich mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Immer mehr Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau aus Nordrhein-Westfalen möchten von dieser neuen Stufe der Wertschöpfung profitieren. Doch die Realisierung ist für alle Beteiligten eine komplexe Herausforderung. Gerade mittelständische Firmen überlegen, welchen Weg sie in eine Industrie 4.0 mit ihren begrenzten Ressourcen einschlagen können, oder wie sie ihre ersten Schritte auf diesem Gebiet sinnvoll fortführen können.

ProduktionNRW, das vom VDMA durchgeführte Landescluster für Maschinenbau und Produktionstechnik, unterstützt die Branche auf dem Weg zu Industrie 4.0. In der halbtägigen Dialogveranstaltung zeigen hochkarätige Redner aus Politik und Wirtschaft facettenreich und praxisnah, wie sie das Thema und seine Bedeutung einordnen und adressieren. Drei Workshops zu den Themen „Geschäftsmodelle“, „Produktion“ und „Daten – Schutz und Recht“ vertiefen die Themen und binden die Teilnehmer aktiv mit ein.

Nordrhein-Westfalen ist angesichts seiner beispiellosen Unternehmens-, Branchen- und Forschungsvielfalt auf engstem Raum für eine Vorreiterrolle auf dem Zukunftsfeld Industrie 4.0 prädestiniert. Diese Chance gilt es jetzt rasch und konsequent zu nutzen – im engen Dialog von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Von daher freuen wir uns ganz besonders, dass NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin bei dem Kongress mitwirkt.

Träger der Veranstaltung ist ProduktionNRW in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft sowie der Plattform Industrie 4.0.
 
Drei parallele Workshops – Unternehmerische Aktivitätsfelder 4.0

  • Workshop 1: Geschäftsmodelle – neue Chancen durch Industrie 4.0
    Industrie 4.0 öffnet den Raum für neue – oftmals sogar radikal andere – Geschäftsmodelle. Dies gilt ebenso für Anbieter als auch für Anwender dieser neuen Wertschöpfungslogik wie beispielsweise den mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbau. Schlüssel ist hier häufig die effiziente und integrierte Nutzung von Daten, um kundenspezifische Mehrwertlösungen, beispielsweise im  Bereich Service und Wartung, anbieten und gewinnbringend einsetzen zu können. In diesem Zuge wird es mehr denn je auch darum gehen, sich gegen neue aufstrebende Player zu behaupten oder mit diesen erfolgreich zusammenzuarbeiten – entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der Faktor Zeit ist dabei naturgemäß entscheidend für den Markterfolg.

    Was bedeutet all dies für die überwiegend mittelständischen Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus in Nordrhein-Westfalen? Auf welchen Industrie 4.0-Technologien können neue Geschäftsmodelle überhaupt basieren? Wie lassen sich Ideen für neue, individuelle Geschäftsmodelle generieren und gleichermaßen rasch wie erfolgreich umsetzen?
     
  • Workshop 2: Produktion – Effizienz und neue Potenziale durch Industrie 4.0
    Industrie 4.0 verzahnt die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Das ermöglicht eine maßgeschneiderte Fertigung nach individuellen Kundenwünschen – kostengünstig, flexibel und in hoher Qualität. In einer solchermaßen vernetzten Fabrik wird die zentrale Steuerung zunehmend von einer dezentralen Selbstorganisation abgelöst. Im Ergebnis stehen optimierte Produktionsabläufe und ein Höchstmaß an Effizienz – gerade auch was den Einsatz von Energie und Rohstoffen betrifft. Industrie 4.0 kann damit über den Einsatz digitaler Technologien und Prozesstechniken nicht nur für Kosteneinsparungen im Unternehmen sorgen, sondern auch einen entscheidenden Beitrag für nachhaltige Produktion und Klimaschutz leisten.

    Wie erschließt man diese Potenziale für das eigene Unternehmen? Wo liegen typische Handlungsfelder? Wie findet man die richtigen Partner für die Umsetzung und wie sehen hierbei typischerweise die ersten Schritte aus?
     
  • Workshop 3: Daten – rechtliche und technologische Absicherung im Kontext von Industrie 4.0
    Daten besitzen für Unternehmen einen großen Wert – gerade, wenn es um die Ausgestaltung künftiger Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0 geht. Der Schutz von Daten und Know-how sowie die Absicherung der „Datenhoheit“ müssen vor diesem Hintergrund ganz oben auf der Agenda stehen – sei es aus rechtlicher wie aus technologischer Perspektive. An Handlungsfeldern und offenen Fragestellungen mangelt es dabei nicht: Sie betreffen Eigentum und Absicherung von Maschinendaten ebenso wie das Haftungsrecht, den betrieblichen Datenschutz sowie das Arbeitsrecht.

    Wie schützt man sich in vernetzten Wertschöpfungsketen ausreichend vor den Eingriffen Dritter? Welche rechtlichen Spielregeln sollten zum Schutz von Wissen und Know-how beachtet werden und welche technologischen Lösungen zur Erhöhung der IT-Security gibt es in diesem Zusammenhang?

Die Veranstaltung findet am 28. September 2016 von 14.00 bis ca. 18.15 Uhr in der Rheinterrasse Düsseldorf statt.

Weitere Informationen

 

Bildquelle : ProduktionNRW

Datei-Anhänge:
Programm Kongress Industr... Anmeldung Kongress Indust...

Bilddatenbank
Zurück