Maschinenbau NRW: Weiterer Rückgang im März

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Der Auftragseingang verzeichnete im März 2016 ein Minus von 8 Prozent (bundesweit +18 Prozent). Bei der Inlandsnachfrage gab es ein Minus von 9 Prozent (bundesweit -4 Prozent). Das Auslandsgeschäft lag bei -8 Prozent (bundesweit +29 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresniveau.

Der Dreimonatsvergleich Januar bis März 2016 zeigt ein Minus von 17 Prozent (bundesweit +5 Prozent) zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum, bei den Inlandsaufträgen gab es mit -4 Prozent (bundesweit +/-0 Prozent) eine Veränderung nach unten. Bei den Auslandsaufträgen lag der Auftragseingang bei -23 Prozent (bundesweit +7 Prozent). In Nordrhein-Westfalen lag die Nachfrage aus dem Euro-Raum im Dreimonatsvergleich bei -34 Prozent (bundesweit -10 Prozent), während die Auslandsaufträge aus den Nicht-Euro-Ländern bei -16 Prozent (bundesweit +13 Prozent) lagen.

Der Auftragseingang befindet sich in Nordrhein-Westfalen nach wie vor auf einem niedrigen Niveau. Enttäuschend sind sowohl die Inlands- als auch die Auslandszahlen. Auch die eigentlich gute Entwicklung der Auslandszahlen im Euro-Geschäft in diesem März mit +10 Prozent stellt sich im Dreimonatsvergleich aufgrund des außergewöhnlich guten Wertes für den Vergleichszeitraum 2015 momentan noch negativ dar.

„Die internationale Situation und die dadurch verursachten Unsicherheiten zeigen sich in Nordrhein-Westfalen deutlich. Die im Vergleich zum Bundesdurchschnitt schlechtere Entwicklung basiert unserer Einschätzung nach zu einem großen Teil auf dem Ausbleiben von Großaufträgen“, erklärte Hans-Jürgen Alt, Clustermanager ProduktionNRW.

Bildquelle : Fotolia

Möllemann, Klaus
Möllemann, Klaus