HMI: Integrated Industry – Discover Solutions

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Integrated Industry – Discover Solutions

32 Aussteller auf dem NRW-Gemeinschaftsstand – darunter Unternehmen, Institute und regionale Netzwerke – zeigten auf der Leitmesse Fabrikautomation der Hannover Messe, was sie unter dem diesjährigen Messemotto „Integrated Industry – Discover Solutions“ zu bieten haben. Unternehmen, Institute und regionale Netzwerke stellten dort ihre Innovationen und Konzepte für die Fertigungs- und Prozesstechnik vor und belegten ihre Kompetenz mit einer Fülle von Praxisbeispielen.

Sowohl Aussteller als auch Besucher zeigen sich zufrieden mit dem Gesamtprogramm der Messebeteiligung und der Mischung aus interessanten Exponaten, Gesprächen und Bühnenprogramm auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Nordrhein-Westfalen. „Die Unternehmen des NRW-Maschinenbaus haben auf der Hannover Messe gezeigt, was sie im Bereich der Digitalisierung umsetzen können. Sie geben anderen Branchen die entscheidenden Impulse und schaffen die Grundlage für kommende Entwicklungen auf diesem Gebiet. Sie leisten einen großen Beitrag dazu, die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Kunden auszubauen“, erklärte Hans-Jürgen Alt, Clustermanager ProduktionNRW und Geschäftsführer VDMA NRW.

Weltweit unterwegs

In der traditionell am Messemontag stattfindenden Podiumsdiskussion unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark – NRW setzt weltweit Maßstäbe“ diskutierten NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin, Wolf D. Meier-Scheuven, Clustersprecher ProduktionNRW und Geschäftsführer BOGE Kompressoren Otto Boge GmbH & Co. KG, Prof. Dr. Josef Gerstner, Geschäftsführer, KTR Kupplungstechnik GmbH sowie Frank Maier, Mitglied des Vorstands der Lenze SE. Die Diskussionsrunde beschäftigte sich mit dem Stärken des Industriestandortes NRW im internationalen Wettbewerb, mit seinen Erfolgsfaktoren und was ihn auch in Zukunft an der Weltspitze hält.

„Die Konkurrenz auf den globalen Märkten wird künftig nicht kleiner. Wenn die internationale Spitzenstellung des NRW-Maschinenbaus gehalten werden soll, muss unbedingt auf Technologiestärke und Innovationen gesetzt werden. Unternehmen müssen sich künftig mehr denn je vernetzen – innerhalb und gerade auch außerhalb der eigenen Branche, sei es mit führenden Technologieanbietern oder wichtigen Kundenunternehmen“, so das Fazit der Runde. Darüber hinaus sei es wichtig, neue Produktionsmethoden und Geschäftsmodelle voranzutreiben – gerade auch im Hinblick auf die Digitalisierung.

Vorhersageanalyse und Twin-Systems

Vor einem großen Publikum referierte Professor Dr. Jay Lee von der University of Cincinnati, College of Engineering and Applied Science, über „Trends and Recent Advances of Predictive Analytics and Cyber Physical Systems for Digital-Twin Product Life Management“. Er berichtete über die Trends der industriellen Transformation zum Industrial Internet und Internet der Dinge (Internet of Things – IoT) sowie die Verfügbarkeit intelligenter Vorhersagetools zur Verwaltung großer Datenmengen und zur robusten Verwaltung des Produktlebenszyklus.

Austausch fördern, Vernetzung forcieren

Ganz im internationalen Fokus standen auch zwei von ProduktionNRW organisierte Unternehmertreffen mit den Niederlanden und der Region Cincinnati aus dem Partnerland USA. Im Vordergrund standen bei beiden Treffen der unternehmerische Austausch und die Vernetzung untereinander. Die Teilnehmer konnten sich über Maschinenbautrends in den jeweiligen Regionen informieren, Best Practices austauschen und wertvolle Kontakte knüpfen.
Darüber hinaus schuf ProduktionNRW mit seinen zwei Vortragsreihen „Maschinenbaukompetenz aus NRW“ und „Industrie 4.0 in NRW“ täglich viele Gelegenheiten zum Informieren, Gedankenaustausch und Knüpfen von Kontakten.

Grothof, Ina
Grothof, Ina