Praxistag „SCRUM im Maschinenbau“ – Agile Entwicklungsprojekte erfolgreich zum Ziel führen

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SCRUM ist ein Vorgehensmodell zum Management von komplexen Projekten. Das aus der IT kommende Modell findet heute auch Anwendung im Maschinenbau. Die aktuellen Entwicklungen wie gestiegene Kundenanforderungen, kürzere Entwicklungszeiten oder die Verzahnung von Mechanik, Steuerung und Software führen zu komplexen Entwicklungsprojekten, die mit konventionellem Projektmanagement nicht zum Ziel geführt werden können. SCRUM ermöglicht es, solche komplexen dynamischen Projekte – mit sich ändernden Rahmenbedingungen (Agilität) – erfolgreich umzusetzen.

Anfang April fand im Technologiezentrum Dortmund der Praxistag „SCRUM im Maschinenbau“ mit 30 Teilnehmern des Arbeitskreises Innovation des VDMA statt. Benno Löffler, Geschäftsführer beim Beratungsunternehmen Vollmer & Scheffczyk GmbH stellte das Vorgehensmodell SCRUM praxisnah vor. Durch die Erfahrungen von Alfred Tenner, Leiter der Abteilung Messen, Steuern, Regeln bei Kapp Werkzeugmaschinen GmbH, der SCRUM Schritt für Schritt in sein Management integrierte, wurde das Thema noch greifbarer.

Damit die Teilnehmer tatsächlich ein Bild von diesem neuen Vorgehensmodell, den notwendigen Rollen (SCRUM-Master, Product Owner, Entwickler) und deren Verantwortungsbereichen erhalten, wurde es in einem Workshop in Gruppenarbeit erprobt. Schon hier wurde ersichtlich, dass die Projektteams die Verantwortung für die selbst gesetzten Ziele und Aufgaben übernahmen. Sie waren motiviert, die gesetzten Ziele in der selbst gesetzten Zeit und Qualität zu erreichen. Während des Workshops wurde die Idee von SCRUM, dessen Einführungsmöglichkeiten und dessen Vorteile für Entwicklungsprojekte – deren Projektplan sich bis zum Ende nicht endgültig planen lässt – für die Unternehmen deutlich.