Maschinenbau NRW: Februar ohne Impulse

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Der Auftragseingang verzeichnete im Februar 2016 ein Minus von 4 Prozent (bundesweit +7 Prozent). Bei der Inlandsnachfrage gab es ein Plus von 3 Prozent (bundesweit +12 Prozent). Das Auslandsgeschäft lag bei -8 Prozent (bundesweit +5 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresniveau.

Der Dreimonatsvergleich Dezember 2015 bis Februar 2016 zeigt ein Minus von 15 Prozent (bundesweit +2 Prozent) zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum, bei den Inlandsaufträgen gab es mit +1 Prozent (bundesweit -1 Prozent) eine Veränderung nach oben. Bei den Auslandsaufträgen lag der Auftragseingang bei -21 Prozent (bundesweit +3 Prozent). In Nordrhein-Westfalen lag die Nachfrage aus dem Euro-Raum im Dreimonatsvergleich bei -35 Prozent (bundesweit -9 Prozent), während die Auslandsaufträge aus den Nicht-Euro-Ländern bei  -13 Prozent (bundesweit +7 Prozent) lagen.

„Aktuell befindet sich der Auftragseingang in Nordrhein-Westfalen auf einem niedrigen Niveau. Insbesondere die schlechten Werte im Auslandsgeschäft wurden zum Teil durch Großaufträge, die im Januar 2015 verbucht wurden, beeinträchtigt. Die internationale Situation und die dadurch verursachten Unsicherheiten zeigen sich in Nordrhein-Westfalen deutlich. Wir hoffen, dass die Auftragseingänge in den nächsten Monaten Fahrt aufnehmen“, erklärte Hans-Jürgen Alt, Clustermanager ProduktionNRW.

Bildquelle : Fotolia

Möllemann, Klaus
Möllemann, Klaus