Maschinenbau NRW: Jahr endet positiv

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Der Auftragseingang verzeichnete im Dezember 2015 ein Minus von -3 Prozent (bundesweit +11 Prozent). Bei der Inlandsnachfrage gab es ein Plus von +4 Prozent (bundesweit -5 Prozent). Das Auslandsgeschäft lag bei -5 Prozent (bundesweit +17 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresniveau.

Der Dreimonatsvergleich Oktober bis Dezember 2015 zeigt ein Plus von +9 Prozent (bundesweit +7 Prozent) zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum, bei den Inlandsaufträgen gab es mit -4 Prozent (bundesweit +/0 Prozent) eine Veränderung nach unten. Bei den Auslandsaufträgen lag der Auftragseingang bei +16 Prozent (bundesweit +10 Prozent). In Nordrhein-Westfalen liegt die Nachfrage aus dem Euro-Raum im Dreimonatsvergleich bei +56 Prozent (bundesweit +21 Prozent), während die Auslandsaufträge aus den Nicht-Euro-Ländern bei -1 Prozent (bundesweit +7 Prozent) lagen.

Die Jahresbilanz für den nordrhein-westfälischen Maschinen- und Anlagenbau fällt mit +2 Prozent positiv aus. Dieses Ergebnis ist – trotz der rückläufigen Nachfrage aus dem Inland (-3 Prozent) und der schwachen Auslandsnachfrage (+5 Prozent) aus dem Nicht-Euro-Raum – vor allem der positiven Entwicklung des europäischen Geschäftes (+31 Prozent) zu verdanken.

Nach einem guten Start kam es Mitte des Jahres zu einem Einbruch der Zahlen, die sich im vierten Quartal wieder positiv entwickelten. Treiber dieser insgesamt positiven Entwicklung 2015 sind die Geschäfte mit den Partnern im europäischen Ausland, die im Jahressaldo gut zugelegt hatten und die Auftragseingänge aus dem Inland und außereuropäischen Ausland überkompensierten. Vor dem Hintergrund der Unsicherheiten im internationalen Umfeld ist das Ergebnis der Auftragseingänge in diesem Jahr zufriedenstellend. Durch die kürzlich erfolgten Lockerungen der Iran-Sanktionen könnten sich für den hiesigen Maschinenbau Impulse ergeben.

Bildquelle : Fotolia

Möllemann, Klaus
Möllemann, Klaus