Hermesdeckung für Einsteiger

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Etwa 20 Teilnehmer informierten sich am 10. November 2015 in Dortmund zum Thema „Hermesdeckungen“, die umgangssprachliche Bezeichnung für  Exportkreditversicherungen des Bundes. Gerade im Maschinen- und Anlagenbau ist dieses Förderinstrument des Bundes sehr gebräuchlich. Etwa zwei Drittel aller Hermesanträge kommen aus unserer Branche und sind häufig ein beliebtes Instrument zur Absatzförderung.

Hermesdeckungen stellen für deutsche Unternehmen, die im Exportgeschäft tätig sind, ein wichtiges Instrument zur Absicherung ihrer Zahlungsansprüche im Ausland dar. Hiermit können sich Exporteure bei der Ausfuhr deutscher Waren in Schwellen- und Entwicklungsländer gegen wirtschaftliche und politische Risiken absichern und somit im internationalen Wettbewerb bestehen. Als Förderinstrument des Bundes dienen diese Exportgarantien der Erschließung schwieriger Märkte und der Aufrechterhaltung wirtschaftlicher Beziehungen auch in ungünstigen Zeiten.

Kirstin Ulrike Hoeren, Regionalleiterin Nord- und Westdeutschland der Hermes Deutschland AG, Marc Frenzel, Firmenberater Region Dortmund der Hermes Deutschland AG, sowie die VDMA-Expertin, Dr. Susanne Engelbach, präsentierten die Grundzüge der Hermesbürgschaften. Neben den geläufigen Finanzierungsmodellen wie Finanzkredit oder Lieferantenkredit, wurden der mögliche Zinsvorteil oder die Wechselkursthematik für Auslandskunden thematisiert. Am Beispiel der Türkei zeigten die drei Fachleute, wie der Ablauf einer Hermesbürgschaft von statten geht und welche Kriterien zu berücksichtigen sind. Auch unternehmensspezifische Fragestellungen konnten auf dieser Veranstaltung erörtert werden.

Bildquelle : fox17 - Fotolia

Möllemann, Klaus
Möllemann, Klaus