Maschinenbau NRW: Warten auf Aufschwung

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Der Auftragseingang verzeichnete im August 2015 ein Minus von -17 Prozent (bundesweit -7 Prozent). Bei der Inlandsnachfrage gab es ein Minus von -12 Prozent (bundesweit -17 Prozent). Das Auslandsgeschäft lag bei -19 Prozent (bundesweit -1 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresniveau.

Der Dreimonatsvergleich Juni bis August 2015 zeigt ein Minus von -8 Prozent (bundesweit +2 Prozent) zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum, bei den Inlandsaufträgen gab es mit -1 Prozent (bundesweit +10 Prozent) eine Veränderung nach oben. Bei den Auslandsaufträgen lag der Auftragseingang bei -12 (bundesweit -2 Prozent). In Nordrhein-Westfalen liegt die Nachfrage aus dem Euro-Raum im Dreimonatsvergleich bei -4 Prozent (bundesweit +25 Prozent), während die Auslandsaufträge aus den Nicht-Euro-Ländern um -15 Prozent (bundesweit -10 Prozent) abnahmen.

Obwohl sich die Augustzahlen unerfreulich zeigen, vollzieht der Auftragseingang im Jahresverlauf eine Seitwärtsbewegung. Die Auftragseingänge aus den Euro-Partner-Ländern konnten bisher die schlechten Zahlen aus dem Inlandsgeschäft und den Nicht-Euro-Ländern kompensieren. Weiterhin ist das Umfeld für den Maschinenbau schwierig und die geopolitischen Krisenherde bleiben ein hoher Unsicherheitsfaktor. Es fehlen die Impulse für den längst überfälligen Aufschwung.

Bildquelle : Fotolia

Möllemann, Klaus
Möllemann, Klaus